Es gibt unzählige Trainings, Weiterbildungen und Workshops für Menschen in Führung, die sich mit dem Geheimrezept für Erfolg beschäftigen – doch so geheimnisvoll ist das Rezept gar nicht. Das zeigen Alan G. Lafley und Roger L. Martin in ihrem Ratgeber „Playing to Win. Wie Strategie wirklich funktioniert“. Angenehm unprätentiös zeigen sie, welche Spielregeln Organisationen befolgen müssen, um das Spiel richtig zu spielen.
How to play: Das Spiel folgt klaren Regeln<\\/b>
Dabei verfolgen sie die Idee, dass Strategie weniger ein abstraktes Konzept ist, sondern eher eine praxisorientierte, strukturierte Herangehensweise, die dann zum Erfolg führt. „Strategie bedeutet, dass man sich ausdrücklich dafür entscheidet, bestimmte Dinge zu tun und andere zu lassen, und dass man ein Unternehmen auf diesen Entscheidungen aufbaut“, erklären sie.
Alan G. Lafley war Chief Executive Officer, Präsident und Vorsitzender von Procter & Gamble (P & G). Unter seiner Führung vervierfachte sich der Gewinn des Unternehmens. Roger L. Martin ist emeritierter Professor für strategisches Management an der Rotman School of Management der Universität Toronto und arbeitete intensiv mit Alan G. Lafley an der strategischen Ausrichtung von P & G. In ihrem Buch geben sie einen klaren, handlungsorientierten Rahmen für die Entwicklung und Umsetzung von Unternehmensstrategie und bieten Entscheiderinnen und Entscheidern für ihre Organisation fünf Fragen an, von denen „Wo spielen wir?“ und „Wie gewinnen wir?“ die wichtigsten sind.
How to win: Das Spielfeld nach den eigenen Bedingungen verändern<\\/b>
Indem Unternehmen diese Fragen für sich beantworten, treffen sie bewusste Entscheidungen und fokussieren sich auf klare strategische Ziele. Anhand von praktischen Beispielen aus der P & G-Welt wird klar, was Alan G. Lafley und Roger L. Martin damit meinen. So beschreiben sie beispielsweise den Prozess, in dem die P & G-Marke Olaz – früher auch bekannt unter dem Namen Olay und Oil of Olaz – neu definiert wurde, um wieder einen höheren Marktanteil zu erhalten. Die Marke gibt es seit 1952; sie gehört seit 1985 zu P & G.
In einem intensiven Prozess wurde nicht nur das Spielfeld neu bestimmt, sondern auch der Impact verändert: Was hebt uns von Mitbewerbern ab? Das Unternehmen entschied, der traditionellen Hautpflege durch eine komplexe Formel, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert, ein neues Image zu geben. Dadurch veränderte sich das Spielfeld: Die Zielgruppe und der Markt veränderten sich. Aber so gewann das Unternehmen das Spiel – vorerst. Denn was die beiden Autoren auch klarmachen: Die Strategie passt sich ständig den Bedingungen an und ist damit ein endloses Vorhaben.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Keine Magie, keine Masterclass: Auffallend unprätentiös beschreiben die Autoren den Prozess einer fokussierten Unternehmensstrategie. Sehr klar und hilfreich in der täglichen Arbeit.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-03-10 11:36:41","moduleId":392279,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":54032739,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-03-10 11:38:13","moduleId":392280,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Chef-Coaching: Wer coacht die Führungskraft?<\\/b>
Der Workload und die Ansprüche an Führungskräfte sind enorm: Sie organisieren, sie delegieren. Sie kommunizieren und coachen. Dabei dürfen sie das große Ganze nicht aus den Augen verlieren, aber auch das oftmals hektische Tagesgeschäft nicht vernachlässigen. Hans-Jürgen Kratz gibt Führungskräften 2 x 25 Führung Tools an die Hand, die sie schnell und effektiv umsetzen können.
50 Tools für bessere Führung<\\/b>
In herausfordernden Phasen haben Führungskräfte zumeist weder Zeit noch die psychischen Ressourcen, um sich mit aktueller Führungsliteratur zu beschäftigen. Leider wären oftmals genau dann die darin enthaltenen Tipps und Methoden relevant.
Mit seinem Praxis-Handbuch „Chef-Coaching“ bietet der Personaltrainer Hans-Jürgen Kratz eine passende Lösung: Dort finden Führungskräfte insgesamt 50 kurz erläuterte Tipps und Führung Tools, mit denen sie sich auf ihre Aufgaben fokussieren können und einen klaren Kopf behalten.
Kleine Veränderungen – große Wirkung <\\/b>
Dabei unterteilen sich die Kapitel in 25 Führung Tools zum Selbstmanagement und in 25 Führung Tools zur Selbstfürsorge. Organisation und Resilienz – beides sind die Schlüssel zum Führungserfolg. Nur: Während Mitarbeitende geführt werden und wertvolle Unterstützung durch ihre Vorgesetzten erhalten, fehlt Führungskräften diese Instanz. Das ist insbesondere in der Selbstfürsorge sichtbar.
Nur die Person selbst weiß, wo sie noch eine persönliche Entwicklung braucht, um als Leader zu wachsen. „Hier heißt es für das Individuum, selbst die Initiative zu ergreifen und für die eigene Person Selbstfürsorge zu betreiben“, so der Autor. Ob Powernaps, die Kraft des Nein-Sagens oder Kommunikationstricks – in seinem Buch finden Leserinnen und Leser leicht umzusetzende Tipps.
Das gilt genauso für die 25 Empfehlungen für die Selbstorganisation, eine Fähigkeit, die enorm wichtig für das Priorisieren ist: „Nur wer sich selbst und seinen Tag organisieren kann, wer sich nicht verzettelt, sich nicht ablenken lässt und Wichtiges nicht aufschiebt, bleibt auf Kurs zu seinen Zielen.“ Hans-Jürgen Kratz lädt dazu ein, mit kleinen Veränderungen Stück für Stück und Tag für Tag eine bessere Führungskraft zu werden.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Hans-Jürgen Kratz gibt Führungskräften einfache, aber wirksame Methoden und Denkanstöße an die Hand. Mit ihnen können sie in kleinen Schritten nachhaltige Veränderungen im Selbstmanagement und in der Selbstfürsorge erwirken.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-03-10 11:30:00","moduleId":392268,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":54162360,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-03-10 11:30:33","moduleId":392270,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Krisenkommunikation: Die richtigen Worte finden<\\/b>
Konzerne können gut kommunizieren, wenn die PR-Abteilung ihre Arbeit macht. Aber wenn die Krise da ist, zeigt sich, wie ein Unternehmen wirklich tickt.
Worauf es bei einer profunden Krisenkommunikation ankommt, zeigen Marco Cortesi, ehemaliger Pressesprecher der Stadtpolizei Zürich, und Kommunikationsberater Stefan Häseli in ihrem „Praxisbuch Krisenkommunikation“.
Schweigen ist nicht Gold<\\/b>
Bestes Beispiel für eine misslungene Krisenkommunikation ist das Dieselgate im Jahr 2015. Was war passiert? Volkswagen hatte über Jahre hinweg in Millionen von Diesel-Fahrzeugen eine Software eingesetzt, die Abgastests manipulierte. Die Autos stießen im realen Fahrbetrieb viel mehr Stickoxide aus als erlaubt. Als die US-Umweltbehörde den Betrug aufdeckte, geriet VW massiv unter Druck.
Was tut man nun in dieser Situation? Das Unternehmen entschied sich für die Lösung, zunächst gar nicht zu reagieren. VW reagierte erst, nachdem die Behörden den Skandal öffentlich gemacht hatten. Die ersten Statements waren vage und unklar. Der damalige CEO Martin Winterkorn sprach zunächst von „einigen wenigen Unregelmäßigkeiten“. Der Konzern versuchte, die Schuld auf einzelne Ingenieure abzuwälzen, statt Verantwortung zu übernehmen. Zudem wurden Informationen nur häppchenweise veröffentlicht, Kunden, Investoren und Behörden wurden lange im Unklaren gelassen.
Erst als der öffentliche Druck zu groß wurde, trat Winterkorn zurück und entschuldigte sich öffentlich. Trotzdem blieb das Unternehmen lange defensiv und versuchte, sich aus der Affäre zu ziehen. Die Folgen waren verheerend, es kam zu einem massiven Vertrauensverlust.
Authentische Kommunikation wagen<\\/b>
Marco Cortesi und Stefan Häseli benennen mögliche Ursachen für solche Krisen in der Kommunikation: „Früher war Kommunikation im Wesentlichen die Aufgabe der Kommunikationsabteilung, heute redet besonders bei börsennotierten Unternehmen ganz entscheidend die Legal- sowie die Compliance-Abteilung mit – ganze Heerscharen von Juristen sind beteiligt“, erklären sie. „Das Resultat ist eine langweilige und juristisch gesteuerte Information, die wenig glaubwürdig ist und nicht authentisch wirkt.“ Und wenn die Legal-Abteilung beschließt, gar nichts zu sagen, dann wird diesem Rat oftmals gefolgt.
Diese Entscheidungen gab es auch früher, aber sie sind heute nicht mehr umsetzbar. „Tempo und Erwartungen der Öffentlichkeit nehmen zu, die sozialen Medien setzen offizielle Kommunikationskanäle unter Druck, Menschen sind dünnhäutiger geworden und zeigen weniger Loyalität gegenüber einem Unternehmen, einer Partei, einer Organisation“, so die beiden Autoren. Klar: Wer nicht mitredet, über den wird trotzdem geredet.
Marco Cortesi und Stefan Häseli zeigen in ihrem Handbuch, wie Unternehmen die Krise proben, bevor sie eintritt – denn dann ist zumeist alles zu spät. Sie machen deutlich, wie wichtig Ehrlichkeit und Transparenz sind und wo strategische Überlegungen keine Rolle mehr spielen. Ob anberaumter Pressetermin, die besondere Kommunikation bei menschlichen Tragödien, die passende Bildsprache oder das psychologische Spiel von Frage und Antwort: Die Kommunikationsexperten geben praktische Tipps und Strategien an die Hand, um sich auf genau solche Situationen vorzubereiten oder in der akuten Krise ad hoc Hilfe zu erhalten.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Ob vor, in oder nach der Krise: Marco Cortesi und Stefan Häseli geben wertvolle Tipps für die strategische, strukturelle und psychologische Vorbereitung auf den Ernstfall. Sie zeigen, dass Krisenkommunikation kein Sprint, sondern ein Marathon ist – und auf jeden Fall möglich.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-03-10 11:23:50","moduleId":392256,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":54233187,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-03-10 11:24:14","moduleId":392257,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Routinen etablieren! Zeigarnik-Effekt nutzen<\\/b>
Üblicherweise fangen am 1. Januar viele Menschen an zu joggen und weniger zu essen – und sie hören mit dem Rauchen auf. Anlässe wie Neujahr oder runde Geburtstag sind oft der äußere Impuls, um endlich neue Routinen zu entwickeln, ungesunde Angewohnheiten abzulegen oder etwas Neues zu lernen. Nur hält der anfängliche Enthusiasmus selten lange an. Der Mensch ist ein und bleibt ein Gewohnheitstier, das seine eingetretenen Pfade nur ungern verlässt. Der Persönlichkeitscoach Ardeschyr Hagmaier bietet mit seinem Bessermacher-Journal eine Lösung.
Immer der Reihe nach<\\/b>
Ardeschyr Hagmaier macht sich mit seinem Journal den sogenannten Zeigarnik-Effekt zunutze. Dieser besagt, dass Menschen sich besser an unterbrochene oder unvollendete Aufgaben erinnern als an abgeschlossene. Dieses psychologische Phänomen wurde von der sowjetischen Psychologin Bluma Zeigarnik in den 1920er-Jahren entdeckt, als sie beobachtete, dass Kellner sich besser an offene Rechnungen erinnerten als an bereits bezahlte. Der Coach und Trainer ermutigt seine Leserinnen und Leser, sich wöchentlich eine Challenge vorzunehmen – nur eine – und sich auf diese zu fokussieren. Erst wenn sie abgeschlossen ist, kommt die nächste dran.
So soll verhindert werden, dass zwischen Nichtrauchen, Fitnessstudio und Journaling der Fokus verloren geht oder sich sogar eine Überforderung einstellt. „Du entwickelst Dich zeitnah zum Bessermacher, wenn Du nach und nach jede Woche eine Challenge meisterst, die Aufgabe als ,erledigt‘ abhakst und Dich an die nächste machst“, erklärt der Autor. „Und das am besten ein Jahr lang.“
In seinem „Bessermacher-Journal. Der 52-Wochen-Begleiter für Deine Bestleistung“ stellt er 52 Herausforderungen für das ganze Jahr vor. Eine davon nennt sich „Handschriftlichkeit“.
Den Stift in die Hand nehmen<\\/b>
Als Legastheniker wurde Ardeschyr Hagmaier oft abgestempelt, aber er fing früh an, sich schriftlich auszudrücken. „Seit meinem siebzehnten Lebensjahr schrieb ich immer wieder meine Ziele, Wünsche, Erfolge und Träume auf“, erzählt er, „seit vielen Jahren führe ich ein Erfolgstagebuch und reflektiere so meine Erfahrungen.“
In dieser Challenge ermutigt er auch die Leserinnen und Leser, ihre Wünsche, Ziele und Gedanken schriftlich festzuhalten. Denn: Das handschriftliche Schreiben verbessert nachweislich das Verständnis von dem, was wir schreiben – und im besten Fall ermöglicht es tiefere Einblicke in die eigenen Gedanken und Gefühle. Neben dieser Challenge warten 51 weitere, die Leserinnen und Leser in der persönlichen Weiterentwicklung unterstützen.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Wer in puncto Persönlichkeitsentwicklung bisher an der tatsächlichen Umsetzung scheiterte, bekommt mit dem Bessermacher-Journal eine praktische Hilfe an die Hand. Und wer die 52 Challenges gemeistert hat, ist in Übung und kann anschließend allein weitermachen – Ziel erreicht!
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-02-14 11:42:10","moduleId":389373,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52496301,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-02-14 11:42:28","moduleId":389374,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Wo steckt die Seegurke? Superkräfte-Entwicklung in Teams<\\/b>
Als Software-Entwicklerin konnte Katharina Wirtz das Wirken ihrer Arbeit direkt sehen. Sie sattelte um und wirkt heute als agile Transformationsberaterin und Coachin – aber die Perspektive hat sich verändert. „In der ersten Zeit plagten mich immer wieder mal Zweifel, ob meine Arbeit wirklich Mehrwert brächte oder ob ich nicht vielmehr überflüssig wäre.“ Ihre Lösung: Sie setzte sich hin und schrieb morgens auf, was sie an diesem Tag im Team bewirken könnte – und abends, was sie tatsächlich bewegen konnte.
„Über die Zeit hinweg merkte ich, dass ich die Stärken des Teams aktivierte und befeuerte. Meine Aufgabe war es, dafür zu sorgen, dass das Team eine gute Version seines Selbst entwickelte und lebte.“ Dieses Team-Coaching-Tagebuch war die Grundlage für ihre weiteren Überlegungen und ihr Buch „Die 10 Superkräfte erfolgreicher Teams. Und was du als Team-Coach dazu beitragen kannst“, das sie mit Unterstützung von Claudia Odesser realisierte.
Prinzipien spielerisch entdecken und umsetzen<\\/b>
In dem Ratgeber stellen die beiden Autorinnen Fähigkeiten vor, die es in erfolgreichen Teams braucht. „Die 10 Superkräfte beschreiben Stärken, die Führungskräfte, Coaches und auch Teammitglieder aufbauen und fördern können“, so Katharina Wirtz und Claudia Odesser. Um diese Fähigkeiten anschaulicher darzustellen, nutzen sie Analogien. „Alle Seegurken haben einen Eingang und einen Ausgang – und so geht alles seinen Gang: rein oder raus“, erklären sie. „Die perfekte Metapher für einfache Systeme wie 0/1, schwarz/weiß, plus/minus.“ Damit ist die Seegurke das perfekte Tier, um die Superkraft „Einfachheit“ zu symbolisieren.
Katharina Wirtz und Claudia Odesser spielen durch, wie Teams das KISS-Prinzip – einfache Sprache, klare Rollen und Verantwortlichkeiten und einfache Prozesse – nutzen, um der Komplexität in Organisationen entgegenzuwirken und handlungsfähig zu bleiben. Zusätzlich zu den Methoden zur Umsetzung gibt es zu jeder Superkraft ein Interview mit einem Experten oder einer Expertin zum Nachhören. Neben Seegurken gibt es die Superpower von Tieren wie der Ameise, dem Falken oder dem Kaiserpinguin zu entdecken.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Entdecke die Seegurke in deinem Team! Katharina Wirtz und Claudia Odesser zeigen in einprägsamen Analogien, welche Superkräfte Führungskräfte und Coaches in Teams freisetzen können. Die tierischen Vorbilder machen Prinzipien, Methoden und Techniken anschaulicher, was die Lust am Umsetzen weckt.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-02-06 15:00:17","moduleId":388418,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52805374,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-02-06 15:02:47","moduleId":388419,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Schritt für Schritt zu KI-Kompetenz<\\/b>
„Künstliche Intelligenz“ (KI) zählt zu den Themen, die die Medien in den vergangenen Jahren stark beherrscht haben. Täglich scheint es neue bahnbrechende Entwicklungen zu geben, und regelmäßig melden sich kritische Stimmen zu Wort, die auf Gefahren und Risiken der Technologie hinweisen. Während die einen in KI einen Segen für die Menschheit sehen, blicken andere besorgt in die Zukunft und äußern Ängste um ihren eigenen Arbeitsplatz oder vor einem vom KI geprägten Alltag.
Problematisch sind viele Berichte und Artikel, weil sie lediglich an der Oberfläche des Themas kratzen und kaum konkrete Hinweise auf den tatsächlichen Nutzen von KI geben – jedenfalls keine, die über die Werbeversprechen großer Tech-Unternehmen hinausgehen.
Katja Nettesheim ist ausgewiesene Expertin für digitale Transformation und verspricht mit „KI-Kompetenz“ den Lesenden die Informationen an die Hand zu geben, um die eigene KI-Transformation zu beginnen.
KI-Kompetenz ganz persönlich und im Kontext des Unternehmens<\\/b>
Die Autorin versteht ihr Buch als praxisnahen Ratgeber auf dem Weg zur eigenen Transformation in Hinblick auf die Nutzung von KI. Folgerichtig gliedert sich der Hauptteil in drei große Abschnitte:
- Wie beginne ich damit, KI für mich persönlich zu nutzen?<\\/li>
- Wie setze ich KI erfolgreich beruflich ein?<\\/li>
- Wie kann ich die Transformation meines Unternehmens angehen und begleiten?<\\/li><\\/ul>
Bevor sie sich aber diesen Fragen widmet, stellt Nettesheim zwei einführende Kapitel voran. Sie beginnt zunächst mit einer Bestandsaufnahme der aktuellen wirtschaftlichen Situation in Deutschland und stellt die Frage, wie unser Land seinen wirtschaftlichen Rückstand aufholen kann. Dabei appelliert sie an eine positive Sichtweise auf die Chancen und Möglichkeiten von KI. Wie wäre es, wenn Deutschland zum „KI-Weltmeister“ oder zu einer „KI-Nation“ würde?
Kein blauäugiges Plädoyer<\\/b>
Das zweite Kapitel zur Einführung in das Thema setzt sich mit der Nutzung von KI in verschiedenen Bereichen auseinander. Dazu zählen u.a. Medizin, Finanzwesen, Handel oder auch Verkehr. Die gewählten Beispiele sind indes für Personen wenig überraschend, die sich bereits intensiver mit der Thematik auseinandergesetzt haben.
Wohltuend ist, dass die Autorin kein einseitiges Plädoyer für den KI-Einsatz hält. Sie setzt sich ausführlich in einem Unterkapitel mit den möglichen Risiken und Gefahren von KI auseinander. Hierbei liefert die Expertin verständliche Erklärungen und deutet Lösungswege an, um diese Risiken zu minimieren.
KI-Kompetenz erreichen<\\/b>
Ausgehend von ihren Analysen beschäftigt sich der Hauptteil des Buchs dann mit dem konkreten Erwerb von Kompetenzen bei der Nutzung von KI. Darin sind auch Passagen zur Reflexion enthalten, wenn die Lesenden beispielsweise darüber nachdenken sollen, was sie konkret darin hindert, bereits heute KI einzusetzen.
In diesem Teil wimmelt es direkt von konkreten Beispielen und Hilfen. So liefert die Expertin auch Hinweise zur Formulierung von KI-Prompts, um möglichst nützliche Antworten zu erhalten. Zudem stellt sie auch ihren eigenen „Werkzeugkasten“ vor.
Von diesem Kapitel aus, das die individuelle Nutzung in das Zentrum stellt, geht es dann zu den Tipps und Ideen, wie sich der KI-Einsatz in einem Unternehmen auf- und ausbauen lässt.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> Katja Nettesheim legt mit ihrem Buch den aktuell besten Ratgeber zur KI-Nutzung im persönlichen Bereich vor. Sie versteht es, Funktionsweisen und auch kritische Betrachtungen allgemein verständlich zu formulieren. Zudem liefert sie konkrete Handlungsempfehlungen zur praktischen und gewinnbringenden Nutzung aktueller KI-Tools.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-02-06 14:32:45","moduleId":388402,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52337096,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-02-06 14:54:26","moduleId":388409,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Mit Narzissten im Business umgehen<\\/b>
Der Untertitel des von Marion Thiel und Sylvia Pietzko verfassten Buchs „Die Narzissmus Bilanz“ mag zunächst überraschen. Sie wollen über den „Schaden und Nutzen toxischer Charaktere“ in Organisationen schreiben. „Nutzen und Narzissmus“? Tatsächlich werden die Lesenden, die die über 400 Seiten zum Thema aufmerksam durchgearbeitet haben, dem zustimmen. Denn Narzissmus kann bis zu einem gewissen Grad auch in der Wirtschaft nicht schaden und ein Teil einer unternehmerischen Persönlichkeit sein.
Ringen um Definitionen<\\/b>
Ihr Vorhaben wird dadurch erschwert, dass der „Narzissmus“ kein offizielles Krankheitsbild ist (im Gegensatz etwa zu bipolaren Störungen). Und auch „toxisch“ ist im Zusammenhang mit Personen eher eine populärwissenschaftliche Zuschreibung, von der die Leserschaft vermutlich ganz verschiedene Vorstellungen im Kopf haben wird.
Beide Verfasserinnen bringen in dieses umfassende Werk ihre langjährige Erfahrung aus der Begleitung von Menschen ein, die als narzisstischen Persönlichkeiten gelten dürfen und den Menschen, die unter ihnen gelitten haben. Da es keine offiziellen Statistiken darüber gibt, stellen sie zu Anfang ihres Buchs fest, dass nach ihrer Einschätzung die meisten Führungspersönlichkeiten narzisstische Personen unter ihren Mitarbeitenden nicht erkennen, auch wenn deren Handlungen ganz offensichtlich sind.
Daraus ergeben sich die drei Ziele ihres Buchs:
- „Toxische“ Persönlichkeiten erkennen und mit deren Charakteren umgehen,<\\/li>
- positive Aspekte dieser Personen nutzen und<\\/li>
- vom Erkennen zum Verstehen kommen, um damit die narzisstischen Personen und ihre Handlungsweisen erstmals zu steuern.<\\/li><\\/ul>
Vom Problem zur Lösung<\\/b>
Eines vorweg: Dieses Buch ist keine Lektüre für Menschen, die nach schnellen Lösungen und Antworten suchen. Sprachlich und inhaltlich sind die Gedankengänge anspruchsvoll und erfordern aufmerksame Leserinnen und Leser.
Das Buch gliedert sich in drei wesentliche Teile. Den Beginn macht die Definition des Problemraums. Aus unterschiedlichen Perspektiven und wissenschaftlichen Ansätzen geht es zunächst darum, „Narzissmus“ zu definieren. Den eigenen Narzissmus zu verorten und zu vermitteln, wo die Grenzen zu extremen narzisstischen Zügen liegen.
Der zweite Teil beschreibt den Übergang in den Lösungsraum. Hier geht es unter Beachtung von wissenschaftlichen Aspekten um das Zusammenspiel von Systemen und Personen: von kleinen Organisationseinheiten bis zur Wirtschaft insgesamt, die letztlich auch von Psychologie geprägt ist und wird.
Am Ende treten die Lesenden in den eigentlichen Lösungsraum ein. Hier liefern die Verfasserinnen auch einen Narzissmus-Test für das eigene Team. Über einen Link im Buch stehen eine Druckvorlage und eine Excel-Tabelle zur Auswertung der Antworten aus dem Team zur Verfügung.
Nach der „Diagnose“ sollte es dann immer auch an die Behandlung gehen. Und tatsächlich finden die Lesenden am Ende ein „Narzissmus Antidot“, also ein Gegengift mit praktischen Lösungen für den Alltag.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> Die Autorinnen legen ein umfangreiches und ausführliches Grundlagenwerk rund um ihr Thema vor. Trotz des hohen Anspruchs bleibt das Buch lesbar und liefert wichtige Erkenntnisse für alle, die sich mit „Narzissmus“ im Business beschäftigen wollen.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-02-06 14:26:47","moduleId":388393,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":54233243,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-02-06 14:27:09","moduleId":388394,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Text-KI in der Organisation nutzen: Mein Helfer, die KI<\\/b>
Astrid Brüggemann war eine der Ersten, die es verstanden: Mit ChatGPT endet ihr Geschäftsmodell. Sie schaute sich an, was die KI kann, und „eines war mir schnell klar: Meinen Beruf als Schnell-Lese-Trainerin konnte ich an den Nagel hängen. Ich befand mich in einer Schockstarre.“ Aber sind ChatGPT und die anderen Text-KI das Ende von allem – oder doch der Anfang von etwas Neuem?
Sie entschied sich für Zweiteres und orientierte sich neu. In ihrem Ratgeber „Keine Panik, es ist nur KI!“ zeigt die Expertin für effizientes Arbeiten und Lernen, wie Selbstständige und auch Organisationen die Text-KI sinnvoll nutzen – und sogar ihre Freude am Arbeiten steigern können.
Endlich Zeit fürs Arbeiten<\\/b>
Ein Best Practice bietet das Unternehmen Otto. Das hat im Gegensatz zur Konkurrenz schnell gehandelt und eine eigene KI-Assistenz entwickelt und im Herbst 2023 eingeführt. Nach drei Monaten wurden die Mitarbeitenden befragt. Das Ergebnis: „20 Prozent der Belegschaft nutzte die KI-Assistenz, zum Beispiel für Kundenkommunikation, im Marketing, für die automatisierte Generierung von Stellenanzeigen und Texten für unterschiedliche globale Märkte“, fasst es Astrid Brüggemann zusammen.
Die Teams sparen zwischen einer halben bis zu drei Stunden Arbeit pro Woche. Was wegfällt, sind zumeist die trivialen To-dos wie die Zusammenstellung des Newsletters oder Produktbeschreibungen in mehreren Sprachen. So wird Zeit für die herausfordernden und kreativen Aufgaben frei. Es verwundert nicht, dass die Befragten auch angaben, dass es Spaß macht, mit der KI zu arbeiten.
Was KI besser kann als Menschen<\\/b>
In ihrem Ratgeber zeigt Astrid Brüggemann, wie Text-KI im Alltag und Job als Hilfe, zur Inspiration und als Suchmaschine eingesetzt werden kann. Und genau das bleibt die Text-KI – ein Helfer: „Der Mensch steht im Mittelpunkt, und Technologie unterstützt zwar, trifft jedoch keine Entscheidungen“, so Brüggemann.
Sie geht aber einen Schritt weiter und macht deutlich, wie Text-KI im Marketing, der Geschäftsentwicklung und in der Führung dabei helfen kann, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen, Analysen durchzuführen und Strategien zu entwickeln. Dabei nimmt die Text-KI keine Arbeitsplätze weg, sondern übernimmt in rasend schneller Zeit analytische Aufgaben, für die wir Menschen schlicht mehr Zeit einplanen müssten. Welche Schlüsse wir aus den Ergebnissen ziehen und wie wir sie nutzen, bleibt aber noch immer Sache des Einzelnen.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Endlich Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben: Astrid Brüggemann bietet einen profunden Einblick in das Potenzial von Text-KI und wie Selbstständige, Mitarbeitende und Führungskräfte diese für verschiedene Geschäftsfelder nutzen können.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-02-06 14:20:57","moduleId":388386,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52337158,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-02-06 14:21:15","moduleId":388387,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Erst handeln, dann lernen: Leadership neu denken<\\/b>
Die Arbeit einer Führungskraft war lange Zeit wie Schach: Es gab klar definierte Hierarchien und feste Regeln, Führung war oft stark reglementiert und orientierte sich an festen Strukturen. Hier plante der Leader voraus, kontrollierte das „Spielfeld“, während er die Züge der anderen Seite überwachte und darauf reagierte – und hin und wieder gab es ein Bauernopfer.
Führung ist Sudoku<\\/b>
Heute ist Führung eher wie Sudoku: Alles hat auf alles Einfluss und es gibt viele Unbekannte. Unsere Welt ist komplex geworden, was sich auch in Organisationen zeigt. Unternehmen, die noch immer ausschließlich Top-down denken und Befehle nur vom König annehmen, geraten zunehmend ins Hintertreffen. Das sieht auch Herminia Ibarra so.
Die Professorin für Organizational Behavior an der London Business School fordert: Erst handeln, dann lernen! Führungskräfte müssen mit Neuem experimentieren, ihren Horizont erweitern. „Doch immer wieder erlebe ich, dass sich aufstrebende Führungskräfte mit der iterativen Methode nicht anfreunden können“, sagt sie. Der Grund: Wenn wir jetzt etwas anders machen, war dann nicht alles, was wir bis hierhin getan haben, falsch?
Raus aus alten Denkmustern<\\/b>
In ihrem Ratgeber „Act Like a Leader, Think Like a Leader“ lädt sie Führungskräfte dazu ein, diese Annahme hinter sich zu lassen. Dazu stellt sie das Outsight-Prinzip vor. „Das Prinzip besagt, dass die einzige Möglichkeit, wie eine Führungskraft zu denken, darin besteht, zuerst zu handeln: sich in neue Projekte und Aktivitäten zu stürzen, mit ganz unterschiedlichen Menschen zu interagieren und mit ungewohnten Wegen zu experimentieren“, so die Expertin.
Denn was passiert, wenn wir nicht rausgehen und Neues lernen? Genau: Wir bleiben in unseren Erfahrungen und Annahmen stecken. Nur leider werden wir mit unseren Erfahrungen aus einem tradierten Führungsverständnis nicht die Probleme von heute und morgen lösen. In ihrem Ratgeber zeigt sie, wie Führungskräfte durch den Aufbau eines Netzwerkes, durch die Neu-Definition ihrer Rolle und durch den spielerischen Umgang mit dem Selbst der Lösung jedes Sudoku auf die Schliche kommen.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Rausgehen, ausprobieren: Herminia Ibarra stellt mit ihrem Outsight-Prinzip eine gute Möglichkeit dar, wie Führungskräfte ein neues Führungsverständnis erlangen, mit dem sie die komplexen Herausforderungen in Teams und Organisationen angehen können.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>
Erst handeln, dann lernen: Leadership neu denken
Die Arbeit einer Führungskraft war lange Zeit wie Schach: Es gab klar definierte Hierarchien und feste Regeln, Führung war oft stark reglementiert und orientierte sich an festen Strukturen. Hier plante der Leader voraus, kontrollierte das „Spielfeld“, während er die Züge der anderen Seite überwachte und darauf reagierte – und hin und wieder gab es ein Bauernopfer.
Heute ist Führung eher wie Sudoku: Alles hat auf alles Einfluss und es gibt viele Unbekannte. Unsere Welt ist komplex geworden, was sich auch in Organisationen zeigt. Unternehmen, die noch immer ausschließlich Top-down denken und Befehle nur vom König annehmen, geraten zunehmend ins Hintertreffen. Das sieht auch Herminia Ibarra so.
Die Professorin für Organizational Behavior an der London Business School fordert: Erst handeln, dann lernen! Führungskräfte müssen mit Neuem experimentieren, ihren Horizont erweitern. „Doch immer wieder erlebe ich, dass sich aufstrebende Führungskräfte mit der iterativen Methode nicht anfreunden können“, sagt sie. Der Grund: Wenn wir jetzt etwas anders machen, war dann nicht alles, was wir bis hierhin getan haben, falsch?
In ihrem Ratgeber „Act Like a Leader, Think Like a Leader“ lädt sie Führungskräfte dazu ein, diese Annahme hinter sich zu lassen. Dazu stellt sie das Outsight-Prinzip vor. „Das Prinzip besagt, dass die einzige Möglichkeit, wie eine Führungskraft zu denken, darin besteht, zuerst zu handeln: sich in neue Projekte und Aktivitäten zu stürzen, mit ganz unterschiedlichen Menschen zu interagieren und mit ungewohnten Wegen zu experimentieren“, so die Expertin.
Denn was passiert, wenn wir nicht rausgehen und Neues lernen? Genau: Wir bleiben in unseren Erfahrungen und Annahmen stecken. Nur leider werden wir mit unseren Erfahrungen aus einem tradierten Führungsverständnis nicht die Probleme von heute und morgen lösen. In ihrem Ratgeber zeigt sie, wie Führungskräfte durch den Aufbau eines Netzwerkes, durch die Neu-Definition ihrer Rolle und durch den spielerischen Umgang mit dem Selbst der Lösung jedes Sudoku auf die Schliche kommen.
Roter-Reiter-Fazit: Rausgehen, ausprobieren: Herminia Ibarra stellt mit ihrem Outsight-Prinzip eine gute Möglichkeit dar, wie Führungskräfte ein neues Führungsverständnis erlangen, mit dem sie die komplexen Herausforderungen in Teams und Organisationen angehen können.
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Es gibt diese Phasen, in denen im Job alles super läuft: In den Teams herrscht tolle Stimmung, jeder weiß, was zu tun ist. Es gibt eine Frage? Dann greift man zum Hörer und fragt den Kollegen oder die Kollegin. Es gibt eine Schwierigkeit? Jeder wirft sein Wissen und seine Erfahrung in den Topf und heraus kommt eine gute und praktikable Lösung. Das ist keine Magie, das ist ein Flow-Zustand. Wie Organisationen die Grundlage für solch eine gelungene Zusammenarbeit schaffen, zeigen die Coaches Nadja Schnetzler und Laurent Burst in ihrem Ratgeber „Zusammenarbeit im Flow“.
Bürokratie in Reinkultur<\\/b>
Sie stellen zehn Werkzeuge vor, mit denen Mitarbeitende und Führungskräfte sofort starten können. Mal ist es das Stellen der richtigen Frage, mal ist es der Mut, eine unpopuläre Entscheidung zu treffen: Mit dem richtigen Hebel lassen sich klassische Hürden und Barrieren schnell überwinden. „Flow bedeutet: Dinge werden fertig, Vorhaben gehen voran und MitarbeiterInnen erleben in ihrer Arbeit und Zusammenarbeit Motivation, Sinn und Freude“, erklären die Autorin und der Autor.
Zu den häufigsten Gründen für fehlenden Flow gehört laut den beiden Coaches das Szenario des „Firma-Spielens“. So können beispielsweise ganze Projekte stocken, weil es für die Umsetzung eine Software braucht, für die die IT-Abteilung keine Freigabe gibt: zu teuer, noch nicht getestet usw. Oder eine Mitarbeiterin hat die notwendige Qualifikation, die in einer anderen Abteilung dringend benötigt wird – sie darf diese aber nicht unterstützen, weil es nicht ihrem Aufgabengebiet entspricht.
Sofort die beste Lösung finden<\\/b>
„,Firma spielen‘ bedeutet, dass wir Dinge tun oder limitieren, weil wir denken, dass ,man‘ das halt so tun muss in einer bestimmten Position in der Organisation, ohne sich zu überlegen, ob dies auch tatsächlich sinnvoll ist“, so Nadja Schnetzler und Laurent Burst.
Die beiden geben in ihrem Ratgeber für die verschiedensten Situationen die richtigen Werkzeuge an die Hand, um genau solche Situationen aufzulösen. Ob in Teamsitzungen, bei Spannungen, in Kulturfragen oder bei Zuständigkeiten: Müssen wir das wirklich so machen – oder geht es auch einfacher? Die Praxisbeispiele der Coaches zeigen, dass es einfacher geht.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Da ist der Flow vorprogrammiert: Nadja Schnetzler und Laurent Burst geben Führungskräften und Teams einfache Werkzeuge an die Hand, die sie ohne viel Vorwissen und Expertise direkt im Alltag einsetzen können. Sie zeigen, dass Zusammenarbeit ganz leicht sein kann, wenn man Vorannahmen einfach mal mutig beiseitelässt.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-01-16 11:22:01","moduleId":386169,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52674501,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-01-16 11:22:24","moduleId":386170,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Gesund führen: Selfcare für Führungskräfte<\\/b>
Wenn Kara Pientka mit Führungskräften spricht, trifft sie immer häufiger auf dieses Bild: Führungskräfte sind wie Hamsterrad-Park-Direktoren. In dem Park gibt es viele Hamsterräder, „die alle miteinander verzahnt sind. Als Direktor bin ich dafür verantwortlich, dass alle Hamster in ihren Rädern möglichst effizient laufen.“ Als Führungskraft läuft man zwischen den Rädern, um zu reparieren, zu motivieren und zu besänftigen. Die Chance, dass dieses Konstrukt erfolgreich ist, ist niedrig.
Vom Hamsterrad-Park-Direktoren …<\\/b>
Kara Pientka ist diplomierte Sozialwissenschaftlerin und Gründerin des INHESA Instituts für Health & Selfcare. Mit ihrer Arbeit unterstützt sie insbesondere Führungskräfte dabei, einen gesunden Lebensstil und Leadership (wieder) zusammenzubringen. Damit trifft sie einen Nerv der Zeit, denn Führungskräfte sehen sich immer öfter als „Hamsterrad-Park-Direktoren“, deren Bemühungen und Strategien durch Krisen, plötzliche Herausforderungen und Veränderungen verhindert werden. Die Anforderungen bleiben dabei ungleich hoch oder steigen.
Das Resultat: Personen mit Führungsverantwortung fühlen sich zunehmend ausgelaugt. „Als ich vor über fünfundzwanzig Jahren mit meiner Arbeit begann, kamen solche Gespräche nicht vor“, erinnert sich Kara Pientka. „Führungskräfte formulierten Stress- und Konfliktthemen, allerdings ohne den Aspekt der persönlichen Erschöpfung.“
… zum Gärtner für gesundes Wachstum<\\/b>
In ihrem Ratgeber „Selfcare Next Level“ stellt sie sieben praxiserprobte Strategien vor, mit denen Führungskräfte aus dem Hamsterrad-Geschäft herauskommen und wieder die Führung übernehmen. Dabei geht es vor allem um einen Perspektivwechsel zwischen alter und neuer Führungskultur. In einem Bild lässt es sich so erklären: Während Führungskräfte tatsächlich Dompteure waren, die Prozesse überwachten, eingriffen und regelten, sind Leader heute Gärtner.
Sie sorgen für möglichst gute Wachstumsbedingungen ihrer Pflänzchen, düngen, wo es gebraucht wird, und überlassen den Rest mit Vertrauen den Umständen. Ob Kommunikation, Haltung oder der flexible Perspektivenwechsel: Kara Pientka zeigt, wie Führungskräfte durch das Loslassen, Anerkennen von Gegebenem und Befähigung von anderen Mitarbeitenden wieder durchatmen können und Entscheidungsräume schaffen.
Perfect Match: Produktivität und persönliches Wachstum<\\/b>
Eine der Selfcare Next Level-Strategien ist die projektorientierte Individuation. Sie ist ein Ansatz, um aus dem Gefühl herauszukommen, dass man als Führungskraft all die Herausforderungen der Transformation selbst und allein angehen muss. Allein der Gedanke daran macht Stress und kann zu einer Haltungsstarre führen. „Wir sollten unbedingt aufpassen, nicht in die Superhelden-Falle zu tappen und anzunehmen, wir müssten jetzt alles allein schultern und von uns Unmögliches verlangen – auf unsere eigenen gesundheitlichen Kosten“, appelliert die Expertin. In der projektorientierten Individuation geht es im Kern darum, sich Projekte vorzunehmen, in denen wir „inhaltliches und persönliches Wachstum gleichermaßen in den Blick nehmen“.
Indem wir Führungsthemen angehen, die uns persönlich reizen, kommen wir in die Selbstwirkung und sind motiviert. Das tut uns persönlich gut. Wenn das Projekt zudem der Organisation einen Vorteil schafft, ist es ein Perfect Match: Produktivität und persönliches Wachstum stehen in einem gesunden Verhältnis zueinander.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Kara Pientka gibt Führungskräften keine Selbstoptimierungstipps, um im Hamsterrad noch besser funktionieren zu können. Sie gibt ihnen vielmehr nachhaltige Strategien an die Hand, wie sie Führung und ihre Rolle darin neu – und gesünder – denken können.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-01-15 13:12:18","moduleId":386093,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704049,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-01-15 13:13:15","moduleId":386094,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Wie finanzieren wir das 100-Jahre-Leben?<\\/b>
Noch vor wenigen Jahrzehnten, wenn nicht sogar Jahren, war die Sache klar: Wir gehen in die Schule und absolvieren anschließend eine Ausbildung. Dann arbeiten wir bis zur Rente – la fin. Dieser traditionelle Lebenslauf ist heute nicht mehr die Regel. Die einen probieren sich nach einer Arbeitnehmerkarriere in der Selbstständigkeit, die anderen steigen wegen der Familienplanung mehrere Jahre aus dem Job aus. Heute ist es auch noch im hohen Alter möglich, sich beruflich komplett neu zu orientieren. Hinzu kommen vermehrt längere Ausfälle wegen psychischer Erkrankungen oder der Pflege von Familienangehörigen.
Der Verhaltensökonom Thomas Mathar nennt das ein Multi-Stufen-Leben. „Im Gegensatz zum traditionellen 3-Stufen-Leben – Ausbildung, Arbeit, Ruhestand – gibt es im Multi-Stufen-Leben mehr Übergänge, Zwischenphasen und Neuanfänge.“ Hinzu kommt, dass wir immer älter werden: Wir planen in vielen Fällen nicht mehr die 20 Jahre im Ruhestand – es können je nach Renteneintrittsalter auch 40 werden. In seinem Ratgeber „Der Weg zu Glück und Wohlstand im 100-Jahre-Leben“ zeigt Thomas Mathar, wie wir unsere Finanzen für ein langes Leben planen und worauf es dabei ankommt.
Financial Wellbeing ist mehr als Geld<\\/b>
Dabei macht der Verhaltensforscher klar, wie wichtig in der Finanzplanung der Faktor des Selbstwissens ist: Wir benötigen eine klare Vorstellung davon, was für uns zu einem gelungenen Leben dazugehört. Welche Ziele haben wir und welche Faktoren tragen zu unserer Zufriedenheit bei? So erzählt er von einem Mann, der im Hier und Jetzt bewusst nur einen sehr geringen Lebensstandard hatte und auf Luxus verzichtete. Er sparte auf den Ruhestand mit 40. Als er Vater wurde, änderte sich seine Einstellung von Grund auf, womit sich auch seine Finanzplanung änderte. Für den Verhaltensforscher ist klar, dass Finanzplanung immer etwas mit der Haltung zum Leben zu tun hat, was weit über klassische Anlagestrategien und die Pension hinausgeht.
„Geld allein reicht nicht aus“, sagt er. „Eine enge Verbindung zum zukünftigen Selbst ist ein wichtiger Teil des Money-Mindsets.“ Wo sehe ich mich in 30 Jahren? Was wird mir wichtig sein? Wie viel Geld werde ich voraussichtlich zur Verfügung haben? Mathar fordert uns dazu auf, die Antworten auf solche Fragen einem Realitätscheck zu unterziehen, denn wenn wir alle könnten, wie wir wollten, gäbe es gar kein Problem. Bringen wir unser Mindset jedoch in eine gute Balance mit unseren Möglichkeiten, können wir auch 100 Jahre gut leben – oder sogar länger.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Thomas Mathar bringt Finanz- und Lebensplanung intelligent zusammen: Das Leben ist und unsere Entscheidungen sind komplex, mit der passenden und flexiblen Einstellung zum Thema Geld können wir aber gut leben. Wie das gelingt, erklärt er anschaulich.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-01-15 13:05:39","moduleId":386084,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704055,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-01-15 13:08:45","moduleId":386086,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Komplexität meistern: Super Skills für den Wandel<\\/b>
„Wie übernehmen wir Selbstverantwortung, wenn uns die App erklärt, wann wir schlafen, joggen oder eine Pause machen sollen?“, fragt sich Nicole Thurn. Damit trifft sie einen neuralgischen Punkt. Denn: Es ist alles da. Wir haben Apps, Projektmanagement-Tools, die schönsten Anweisungen und Anleitungen für Rituale und Routinen – und ein ganzes YouTube voller Yoga-Kurse für Kontemplation. Und trotzdem hadern wir täglich mit unserem Alltag, dem Job und der Frage: Warum das alles?
Verschüttete Super-Power<\\/b>
Mit ihrem neuen Ratgeber „Wie du mit 13 Super Skills dein (Arbeits-)Leben für immer veränderst“ bietet Nicole Thurn den Lesenden verschiedene Antworten auf diese Frage an. Alle Tools, Anleitungen und Theorien, die wir uns zum Thema Selbstverwirklichung und Selbstoptimierung konzipiert haben, zielen immer nur auf die eine Sache: Sinn ins Leben bringen.
Aber unter all diesen Konzepten ist uns das Gespür verloren gegangen. „Wir alle haben grundlegende, uns innewohnende Superkräfte, die im bisherigen System, einer fehlerfokussierten Bildungslandschaft, eines unter Druck stehenden Arbeitsmarktes und einer mangelorientierten Gesellschaft verschüttet wurden und wieder freigelegt werden dürfen“, fasst es Nicole Thurn zusammen.
Mehr Super Skills für weniger Anstrengung<\\/b>
In ihrem Buch versammelt sie 13 Super Skills, die uns diesen Zugang wieder freilegen. Sie stellt ihre Freundin vor, die mit dem Camper durch die Welt fährt. Nicht der gesponsorte Super-Van, sondern der selbst umgebaute Van, der etwas weniger fancy ist. Aber die Freundin ist glücklich, ist das denn die Möglichkeit? Die Kommunikationsberaterin nennt den passenden Skill „Enoughism“ – „Genug-Tuung“. „Enoughism ist die Antithese zur grenzenlosen Selbstoptimierung, zum grenzenlosen Konsum und Besitzdenken“, sagt sie, „und damit zur ständigen Kompensation von Selbstzweifeln.“
Die Autorin fordert Lesende also nicht zur nächsten Praktik oder dem Einüben der nächsten Routine auf – sondern zum Innehalten. Auch die weiteren zwölf Super Skills, zu denen „Abundance und Growth Mindset“ und emotionale Veränderungsintelligenz gehören, laden eher zum Verschieben des Fokus ein, anstatt etwas draufzusetzen. Denn: Es ist schon alles da; wir müssen nur lernen, es zu erkennen.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Nicole Thurn schafft es, kleine und größere Perspektivwechsel im Kopf anzustoßen, die nicht der Selbstoptimierung dienen und damit noch mehr Arbeit bedeuten. Die vorgestellten 13 Super Skills sind in jedem von uns bereits da, und die Autorin hilft bei der Wiederentdeckung.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-01-15 12:59:31","moduleId":386078,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704404,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-01-15 12:59:51","moduleId":386079,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Business-Manga für die Unternehmensstrategie<\\/b>
„Eine Unternehmensstrategie, die nicht umsetzbar ist, ist nichts als ein Luftschloss“ – dieses vernichtende Urteil fällt Takeda. In dem Manga „Manga for Success – Problemlösung und Strategie im Business“ ist er stellvertretender Leiter der Geschäftsplanung des Lebensmittelherstellers Kikutani. Seine ehemalige Kollegin Kazumi bittet ihn um eine Einschätzung ihres Strategiepapiers, das sie als Leiterin der Geschäftsplanung des Unternehmens Matsui-ya erstellen sollte.
Das Feedback der Geschäftsleitung war niederschmetternd, weshalb die Managerin Zuspruch bei ihrem ehemaligen Kollegen sucht. Der zeigt ihr aber schnell auf, dass ihre Unternehmensstrategie gar keine ist. In dem unterhaltsamen Business-Manga begleiten Lesende die beiden bei der Ausarbeitung einer erfolgreichen Unternehmensstrategie – durch die künstlerische Umsetzung kommen die emotionalen Höhen und Tiefen nicht zu kurz.
Prozesse kreativ sichtbar machen<\\/b>
Die beiden Autoren Takayuki Kito und Keisuke Yamabe haben beide bei einem weltweit führenden Beratungsunternehmen gearbeitet und kennen das Rezept für eine gut durchdachte und stringente Unternehmensstrategie. Ihre Erfahrung und ihr Wissen ließen sie in diesen besonderen Ratgeber einfließen. „Dieses Buch nutzt das Manga-Format, um das Thema der Ausarbeitung von Strategien, das in Sachbüchern oft sehr trocken und schwer verständlich sein kann, so realistisch wie möglich darzustellen“, erklären sie. „So zeigt es zahlreiche Probleme und alltägliche Situationen aus unserem Blickwinkel als Strategieberater, die einen Klienten in seinem Prozess der Strategieentwicklung unterstützen.“
Ob OT-Analyse, SWOT oder das Erkennen von Wachstumspotenzialen: In dem Business-Manga wechseln sich hilfreiche Grafiken und Manga-Elemente, die Einblicke in die Ideen und Gedanken von Takeda und Kazumi geben, ab. So können Lesende sich in den komplexen Prozess sehr gut einfühlen. „Der Prozess, in dem Kazumi mit Takedas Hilfe mühsam durch Versuch und Irrtum eine Unternehmensstrategie für Matsui-ya ausarbeitet, ist genau so dargestellt, wie unsere Klienten gemeinsam mit uns als Beratern ihre Strategie entwickeln“, erklärt Takayuki Kito.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Ein bisschen Theorie und ganz viel Praxis: Wer Einblicke in die Konzeption einer Unternehmensstrategie und der aktiven Problemlösung haben möchte, dem sei dieser Business-Manga empfohlen.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2025-01-15 12:53:45","moduleId":386070,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":38719099,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2025-01-15 12:54:05","moduleId":386071,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Fight oder Flight? Gelassenheit!<\\/b>
Die Deadline für die Projektabgabe, die offene Zahnpastatube oder das schlechte Wetter im Urlaub: Es gibt Situationen, in denen wir aus der Haut fahren möchten. Dann stürzen wir uns entweder in Diskussionen, die schnell in echte Streitigkeiten umschlagen, werden hektisch oder verfallen in eine Starre. Oder wir verlassen mit viel Wut im Bauch den Ort des Geschehens. Das Resultat: Selbstgemachter Stress, der selten zu etwas Produktivem führt.
Loslassen für mehr Ruhe<\\/b>
Eva Kalbheim ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Kommunikationsexpertin. In ihrem Buch „Gelassenheit lernen für Dummies“ zeigt sie, wie wir stressige Situationen, wiederkehrende Spannungen und schwierige Momente besser managen. Der Schlüssel liegt in einer veränderten Perspektive und Haltung, die uns Situationen anders bewerten lassen. Der heruntergefallene Teller? Er ist kaputt, also was nützt das Aufregen? Die Partnerin, die zu unserem Missfallen Langschläferin ist? Es kann helfen, den Biorhythmus als gegeben hinzunehmen, denn er lässt sich quasi nicht ändern.
„Gelassene Menschen lösen sich von lähmenden Glaubenssätzen, von unreflektierten Annahmen, von negativen Einflüssen“, so Eva Kalbheim. „Sie schauen mit ruhigem Blick auf Menschen und Situationen, sammeln Informationen, um den Überblick behalten zu können, und verlieren das innere Gleichgewicht nicht.“
Love it or leave it<\\/b>
In ihrem Ratgeber gibt die Expertin wertvolle Tipps für die verschiedensten Lebensbereiche. Wie gehe ich mit Kindern in der berühmt-berüchtigten Autonomiephase um? Sicher nicht, in dem ich selbst wütend mit dem Fuß aufstampfe. Wie gehe ich mit meiner Unzufriedenheit über meine berufliche Situation um? Sauer auf den Chef sein? Bringt auch nicht viel. „Halten Sie sich nicht daran fest, wie Sie sich Ihre Mitmenschen vorstellen. Lassen Sie los – und lassen Sie die Menschen so sein, wie sie eben sind. Genauso wie Sie das Wetter so hinnehmen müssen, wie es eben ist“, so Eva Kalbheim. Denn: Wir können nur uns selbst verändern, aber niemand anders.
Wie solche wichtigen Erkenntnisse zu mehr Gelassenheit im Leben führen, zeigt die Expertin anhand praktischer Beispiele und gibt wertvolle Methoden an die Hand, um das eigene Handeln und Denken zu hinterfragen.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Eva Kalbheim gibt einen breiten Überblick über Lebensbereiche, in denen es immer wieder zu Stress und Anspannung kommt. Sie zeigt, wie man Gelassenheit als Haltung einübt und wie wir das Leben von Grund auf ruhiger und stressfreier betrachten können.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-12-18 13:32:16","moduleId":384229,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704105,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-12-18 13:32:35","moduleId":384230,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Wo will ich hin: Endlich leichter entscheiden<\\/b>
Die Wissenschaft geht davon aus, dass wir zwischen 20.000 und 30.000 Entscheidungen am Tag treffen. Einige fallen uns relativ leicht („Der rote oder der blaue Pullover“), andere fallen uns schwer. Allein die Frage, ob wir den Kaffee mit Kuh- oder Sojamilch trinken, kann an speziellen Tagen zu mittelschweren Krisen führen. Wir haben die Bilder von Massentierhaltung im Kopf, von armen Kälbchen, die von ihren Müttern getrennt werden. Also Sojamilch, sagt uns unser Gewissen. Aber war da nicht auch etwas mit dem Regenwald, der für die Sojaproduktion abgeholzt wird? Und so startet der Tag mit einem schlechten Gefühl und schwarzem Kaffee.
Komplexe Entscheidungswege<\\/b>
Dieses Bild macht deutlich, dass „selbst kleinste Entscheidungen eine immer größere Tragweite haben, zugleich wird das Abwägen aller relevanten Umstände immer aussichtsloser, die Entscheidungsfolgen sind immer weniger abschätzbar“, so Johanna Dahm. Mit einem schnell getippten Kommentar in den sozialen Medien können wir einen Hype oder einen Shitstorm auslösen. Aber auch wenn wir uns mehr Zeit zum Nachdenken nehmen, ist das Outcome unserer Entscheidungen immer schwerer einzuschätzen. Was passiert, wenn ich mich gegen den Job im Ausland entscheide? Was geschieht, wenn ich mein Kreuz bei dieser Partei setze? Welche Auswirkungen hat es, wenn ich als Führungskraft diese strategische Entscheidung treffe?
Wie treffen wir Entscheidungen?<\\/b>
Die Entscheidungsexpertin zeigt in ihrem Buch „Die 7 Pfade zu guten Entscheidungen“, wie wir als Privatpersonen, als Führungskräfte und wortwörtlich als Entscheidungsträgerinnen und -träger in einer zunehmend komplexen Welt gute Entscheidungen treffen können. Der Kern ihrer Botschaft ist, dass wir Entscheidungen mit Haltung treffen müssen, ganz nach dem Motto: Kenne deine Werte und Ziele, dann weißt du auch, wo du hinmöchtest. Ein wertebasiertes Zukunftsbild gibt uns eine klare Empfehlung ab, mit der wir alternative Entscheidungen ausschließen können und so den möglichen Entscheidungsraum verringern. Das wertebasierte Zukunftsbild „ermöglicht uns, uns auf das zu konzentrieren, was wir wirklich erreichen möchten, anstatt uns von momentanen Schwierigkeiten oder Herausforderungen überwältigen zu lassen“, so die Managementberaterin.
In ihrem Praxisbuch deckt sie Entscheidungsmotive auf, stellt mögliche Einflussfaktoren und Hemmnisse vor und zeigt, wie wir diese emotionalen und erlernten Muster verstehen und hinterfragen. Damit schaffen wir eine gute Basis, um in bewusste Entscheidungsprozesse zu gehen, mit deren Resultaten wir zufrieden sein können.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Ein spannender Ratgeber, der zeigt, wie komplex Entscheidungsprozesse sind. Johanna Dahm schafft es, Ordnung und Struktur in unsere Entscheidungswege zu bringen und zu zeigen, dass uns ein wertebasiertes Zukunftsbild wie ein Kompass dienen kann. Dazu gibt es viele Tools und Methoden, die Führungskräfte für sich selbst und in ihren Teams einsetzen können.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-12-18 12:38:30","moduleId":384213,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52674452,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-12-18 12:38:53","moduleId":384214,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Selbstständigkeit: Bei diesen 7 Kundentypen sagen wir nein<\\/b>
Wer sich ein eigenes Business aufbaut, lernt ständig dazu. Zu einem der wichtigsten Learnings gehört es, sich eine gewisse Menschenkenntnis zu erarbeiten. Nach dem x-ten Akquisegespräch, der netten Plauderei am Netzwerkabend oder dem Anbahnen eines Pitchs wissen erfahrene Selbstständige sehr schnell, wann der Zeitpunkt gekommen ist, den Rückzug anzutreten. Dann sagt die Erfahrung oder das Bauchgefühl, dass die Person keine gute Kundeschaft sein wird.
Die selbstständige PR-Beraterin Jennifer Delano möchte anderen schmerzhafte Erfahrungen, Mahnbescheide und finanzielle Verluste ersparen und stellt in ihrem Buch „Nein sagen lohnt sich“ sieben Kundentypen vor, auf die jede selbstständige Person verzichten kann. Dabei kann sie aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen.
Mit dieser Kundschaft gibt es kein Happy End<\\/b>
Da gibt es die Unentschlossenen, die sich gar nicht sicher sind, was sie eigentlich wollen – und deshalb auch gar keinen klaren Auftrag erteilen können. Und da gibt es diejenigen, die es eigentlich selbst viel besser können und eine klare Vision haben – nur dass jeder Experte und jede Expertin genauso klar sagen kann, dass diese Vision nicht umsetzbar ist. Und dann gibt es natürlich noch die kleinen und großen Betrügerinnen und Betrüger: Während die einen die Arbeit erledigen lassen und dann schlicht und einfach nicht zahlen, gehen die anderen perfider vor. Sie wünschen sich endlose Telefonate und Vorbesprechungen.
Und dabei ist die Zeit „schnell weg: chancenlose und viel zu ausführliche E-Mail-Wechsel, bevor man sich einmal trifft, Online-Termine und (noch schlimmer) Offline-Begegnungen, die Stunden dauern und aus denen kein unterschriebenes Angebot hervorgeht, Pläne und Angebote schreiben, ohne eine Rechnung schicken zu können“, fasst es Jennifer Delano zusammen.
So setzen Selbstständige ein schnelles Ende<\\/b>
In ihrem Ratgeber macht Jennifer Delano deutlich, wie man solche Szenarien möglichst rechtzeitig wahrnimmt und richtig bewertet. Und sie zeigt, wie man aus solchen Situationen wieder herauskommt. Dabei lässt sie auch andere Unternehmerinnen und Unternehmer von ihren Erfahrungen erzählen, sodass Selbstständige ein breites Spektrum an Worst Cases und guten Lösungen erhalten.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Ein unterhaltsames und lösungsorientiertes Fachbuch für Selbstständige, die sich in professionellem Projekt- und Erwartungsmanagement üben wollen.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-12-04 12:35:41","moduleId":382660,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704035,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-12-04 12:36:28","moduleId":382663,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Alles mitdenken: Onboarding nachhaltig gestalten<\\/b>
Jeder von uns hat schon einmal eine neue Stelle angenommen. Wie war da die Begrüßung am ersten Arbeitstag? Der Klassiker: Als neuer Arbeitnehmer muss man sich in der Personalstelle oder direkt bei der neuen Führungskraft melden. Der erste Tag ist vom bürokratischen Prozedere geprägt, und nach und nach lernt man das neue Team beim Smalltalk in der Teeküche kennen.
Aber wie Prozesse funktionieren und was die Erwartungshaltung der Führungskraft ist, solches elementare Wissen müssen sich neue Mitarbeitende noch viel zu oft selbstständig erarbeiten. Schade, denn es gibt bereits bewährte ganzheitliche Onboarding-Prozesse, die dem neuen Mitarbeitenden von Beginn an zeigen: Hier bist du richtig.
Vom Pre-Boarding bis zum Feedback<\\/b>
Wie das gelingt, zeigt Elke Müller in ihrem praxisorientierten Ratgeber „Professionelles Onboarding“. Die Unternehmensberaterin weiß, dass Onboarding heute, auf einem Arbeitnehmermarkt, mehr leisten muss, als die Personalkarte auszustellen und das Passwort für den Rechner zu überreichen. Und es beginnt auch früher. Unternehmen können die mitunter langen Zeiträume zwischen Vertragsabschluss und erstem Arbeitstag für ein Pre-Boarding nutzen, um die Person bereits mit der Organisationskultur vertraut zu machen und ein erstes Kennenlernen mit den neuen Kollegen und Kolleginnen zu arrangieren. „Die kulturelle, soziale und emotionale Integration gelingt nicht über die beste fachliche Einarbeitung der Welt“, sagt die Organisationsentwicklerin, „sie gelingt nur über eine gelebte, vielfältige Willkommenskultur, und diese ist Ausdruck einer Haltung im Unternehmen.“
Onboarding rollenspezifisch planen<\\/b>
In ihrem Ratgeber zeigt sie, wie ein ganzheitlicher Onboarding-Prozess in den verschiedenen zeitlichen Etappen gestaltet werden kann und worauf es ankommt. Dabei stellt sie auch heraus, in welchen Punkten sich das Onboarding in Bezug auf die Rollen unterscheidet.
Eine Führungskraft benötigt einen anderen Input als Auszubildende, und internationale Mitarbeitende haben wieder andere formale und auch kulturelle Hürden zu nehmen. Hier kann ein Arbeitgeber von Beginn an unterstützend zur Seite stehen und den neuen Mitarbeitenden alles an die Hand geben, damit nicht nur die Einarbeitung funktioniert, sondern die Grundlage für eine loyale Zusammenarbeit gelegt ist.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
In dem praxisorientierten Ratgeber zeigt Elke Müller, worauf es in einem nachhaltig konzipierten Onboarding-Prozess ankommt. Mit den digitalen Zusatzangeboten können Fachkräfte direkt selbst ins Machen kommen.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-12-04 12:06:21","moduleId":382645,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704423,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-12-04 12:07:27","moduleId":382647,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Motivations-Coaching: Dem Ansporn auf der Spur<\\/b>
Es gibt eine nicht geringe Anzahl von erfolgreichen Menschen, die nicht glücklich sind. Sie wurden jahrelang von dem Wunsch getrieben, die Besten ihres Faches zu sein, und waren dann stolz darauf, es geschafft zu haben. Und dann kam die Leere. Plötzlich fehlt die Motivation, morgens aufzustehen, es fehlt der Antrieb und das Ziel. Und wiederum nicht wenige erkennen in einem psychologischen Prozess, dass ihre bisherige Motivation auf den falschen Vorstellungen fußte. Dann hilft es oftmals, in einem Coaching den eigenen Werten nachzuspüren, die der Kompass für das eigene motivierte Tun sind.
Und wenn es an der Motivation hapert oder wir trotz Motivation unsere Ziele nicht erreichen oder mit dem Erreichten nicht zufrieden sind, müssen wir genauer hinschauen. An welcher Stelle passen Bedürfnisse, Emotionen, Werte, Sehnsüchte, Träume, Glaubensmuster und Gewohnheiten nicht zusammen? „Deine Motivation entwickelte sich im Laufe deiner persönlichen Geschichte“, weiß Thomas Rückerl, „ihre Struktur entspricht der psychischen DNA deines Verhaltens.“
Den V.I.E.L-Spirit erleben<\\/b>
Warum wir motiviert in den Tag starten, warum die Motivation von einem Tag auf den nächsten verschwunden sein kann und was ihre Basis ist, dem geht Thomas Rückerl in seinem Buch „Motivations-Coaching mit V.I.E.L Spirit“ nach. Der Psychologe beschäftigt sich seit den 1980er-Jahren mit den Grundlagen der humanistischen Psychologie. Damals gründete er gemeinsam mit Kommilitonen an der Universität Hamburg den „Verein für Intelligente Entwicklungen + Lösungen“ (V.I.E.L.), der noch namensgebend für den sogenannten V.I.E.L-Spirit ist. Dieser fußt auf den Erkenntnissen von wissenschaftlichen Größen wie Abraham Maslow, Carl Rogers und Friedemann Schulz von Thun. Heute bietet Rückerl mit seinem Team Training- und Coaching-Ausbildungen an.
In seinem Ratgeber bietet er einen Zugang zu den komplexen Zusammenhängen der Motivations-Psychologie, die sowohl für die eigene Persönlichkeitsentwicklung, für Führungskräfte und Management als auch für Coaches interessant ist. Neben den Einblicken in die wissenschaftlichen Grundlagen und in die praktischen Erfahrungen des Autors zieht sich in einer zweiten Ebene ein Motivations-Krimi durch das Buch, in dem ein Coaching-Prozess im Business-Kontext beispielhaft und sehr anschaulich beschrieben wird. Zudem legt Rückerl sehr viel Wert auf die ethische Grundhaltung, die hinter dem V.I.E.L-Spirit steht, und bietet mehrere Toolboxen an, mit denen Lesende weiterarbeiten können.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Ein umfassendes Sachbuch zur Motivations-Psychologie, in dem jeder und jede einen passenden Zugang zu dem Thema findet. Rückerl zeigt eingehend, wie Motivation entsteht, wie man sie bei Mitarbeitenden fördert und wie man sie optimal einsetzt.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-11-28 16:50:47","moduleId":381963,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704058,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-11-28 16:51:17","moduleId":381964,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Self-Leadership erreichen<\\/b>
„Ich bin nicht das Ergebnis äußerer Umstände. Ich bin das Ergebnis meiner eigenen Entscheidungen.“ – Mit diesem einprägsamen Satz beginnt das Buch „Self-Leadership“ von Stephen R. Covey. Die Vorstellung des Autors erscheint an dieser Stelle unnötig, schließlich sind seine Bücher Klassiker und millionenfache Bestseller.
Basierend auf den 7-Wegen<\\/b>
„Self-Leadership“ basiert auf dem vermutlich bekanntesten Werk von Covey, den „Sieben Wegen zur Effektivität“. Folgerichtig gibt es für Leser:innen, die dieses Buch bisher nicht kennen, eine kurze Zusammenfassung zu Beginn. Zu den sieben Wegen gehören u. a. zu Beginn an das Ende einer Sache zu denken, das Wichtigste zuerst zu tun oder auch Synergien zu schaffen.
Vor dem Hauptteil stellt Covey einen Selbsttest voran, der den Lesenden hilft, zu erkennen, welche Hindernisse sich ihnen bei der Verwirklichung ihrer Ziele und Wünsche entgegenstellen. Was sie daran hindert, Self-Leadership zu betreiben? Nach diesem ersten Nachdenken über sich selbst geht es dann um die Umsetzung.
Mitmach- und Arbeitsbuch<\\/b>
„Self-Leadership“ ist ein klassisches Arbeitsbuch, das viel Raum für Fragen an sich selbst lässt und kleinere Aufgaben stellt. Die positive Grundbotschaft, die hinter allem steht, ist die Überzeugung, dass es nicht an äußeren Faktoren liegt, wenn sich etwas nicht so entwickelt, wie wir uns das wünschen. Der größte Hebel auf dem Weg zu Veränderungen liegt in uns selbst. Dazu müssen wir das aber zunächst erkennen, verstehen, was uns daran hindert, um ihn zu nutzen und einen Weg finden, dies auch zu tun.
Genau dabei begleitet das gut geschriebene Buch, mit dem Ziel, den Weg zu mehr Selbstbestimmung, Erfolg und Leichtigkeit im Leben aufzuzeigen.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> Ein komprimierter Ratgeber, der viel Nutzen liefert, aber auch engagierte Leser:innen erfordert. Praxisnah und umsetzbar, wenn der Wille zu Veränderung und der Wunsch, neue Gewohnheiten anzunehmen, vorhanden ist.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-11-28 16:44:59","moduleId":381957,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52674535,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-11-28 16:45:31","moduleId":381958,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Der Weg zum immersiven Marketing<\\/b>
Die Zuschreibung „Papst“ wird gern Menschen verliehen, die auf ihrem Fachgebiet außergewöhnlich rege waren und viele wichtige Impulse gegeben haben. Das trifft auf den „Marketing-Papst“ Philip Kotler ohne Zweifel zu. Er zeichnet für das neue Buch „Marketing 6.0“ verantwortlich, das bei Campus erschienen ist. Thema ist die Zukunft des Marketings im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung.
Die Welt des Marketings verändert sich schnell<\\/b>
Eine Auswirkung der Digitalisierung ist die rasche Veränderung der Welt des Marketings. Ein erstaunlicher Trend der vergangenen Jahre ist etwa das Wachstum des Handels mit rein digitalen Gütern, mit denen die Kund:innen auch nur in digitalen Räumen agieren können. Dies ist bei (teuer erworbenen) Turnschuhen für den eigenen Avatar der Fall.
Für jüngere Zielgruppen heute bereits eine Selbstverständlichkeit, die eindrucksvoll zeigt, wie digitale und reale Lebenswelten immer stärker zusammenwachsen. Und so werden auch Technologien wie Virtual Reality und Augmented Reality (VR und AR) zu Werkzeugen, über die Marketingfachleute nachdenken sollten und auch müssen.
Es geht um Technologien und Menschen<\\/b>
Das Buch richtet sich an alle Marketingprofis, die sich einen schnellen und fundierten Überblick verschaffen wollen, um zu verstehen, was sich gerade verändert. Und welches Instrumentarium ihnen zur Verfügung steht, um das neue „immersive“ Marketing zu betreiben.
So wirft das Autorenkollektiv einen Blick auf zahlreiche aktuelle Trends, wie den Boom bei Shortvideos, sprachgesteuerter KI oder auch Wearables. Die Leserinnen treten mit dem Buch eine faszinierende Reise durch die Welt des Metaversums und Interaktionen zwischen Menschen und Maschinen an. Denn es scheint klar. Mit der Digitalisierung erschaffen wir alle auch neue „dritte“ Orte, die physisch nicht zu erreichen sind. Genau in diesen immersiven Erlebniswelten liegen auch Chancen für das Marketing – wie sie sich erobern lassen, verrät dieses Buch.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> Ein kompetenter und kompakter Ratgeber, der direkt auf den Punkt kommt und dennoch eingehend die neuen Möglichkeiten im Marketing beleuchtet. Klare Lektüreempfehlung für alle, die sich für Marketing im digitalen Zeitalter interessieren.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-11-28 16:38:33","moduleId":381948,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52674494,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-11-28 16:38:53","moduleId":381949,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Einfach atmen: Ohne Druck führen<\\/b>
Für den jungen Christoph Glaser war klar, dass er Profifußballer werden würde. In dem erfolgsorientierten, schnellen Sport hatte er endlich etwas gefunden, das ihm Freude bereitete. Ganz im Gegensatz zum Stillsitzen in der Schule. Und dann verletzte er sich während des Trainings so schwer an der Wirbelsäule, dass der Traum von der Profikarriere wie eine Seifenblase zerplatzte. Und dieses Ereignis nahm ihm für viele Jahre den Atem. Zu gesundheitlichen Problemen kam eine handfeste Depression.
Seit 1994 beschäftigte sich Christoph Glaser mit Yoga, Meditation und der damit verbundenen Rolle des Atmens, seine Reise führte ihn bis nach Indien. „Und da geschah es, völlig unbeabsichtigt und unerwartet nahm ich ein überwältigendes Gefühl wahr, als würde mein Inneres weit, als wäre in Geist und Körper die Unendlichkeit“, erinnert er sich. „In den Monaten danach haben sich meine Jahre währenden Blockaden gelöst.“
Der Raum zwischen Reiz und Reaktion<\\/b>
Auf dieser prägenden persönlichen Erfahrung fußt Christoph Glasers 12-Minuten-Training, mit dem insbesondere Führungskräfte wieder durchatmen und sich selbst spüren können. Als Management-Coach und Achtsamkeits-Experte ist er weltweit unterwegs, um Menschen zu zeigen, wie sie mit bewusstem Atmen den Druck rausnehmen, Ruhe in ihre Köpfe bekommen und Energie sammeln. „Zwölf Minuten, 21 Tage lang, das ist Ihr Einsatz, um potenziell viel, sehr viel zurückzubekommen“, sagt er. „Sie werden weniger Stress und mehr Lust aufs Leben verspüren. Sie werden manches klarer sehen und Sie werden empathischer, wacher, neugieriger sein auf all das, was Sie umgibt.“
In seinem Buch stellt er sein Training erstmals in umfassender Form dar. Dabei betrachtet er das Atmen aus verschiedenen Perspektiven: Was macht flaches und tiefes Atmen mit unserem Körper? Wie wirkt es auf unser Denken, Fühlen und Handeln? Wie setzen wir den Atem bewusst ein? Wie schaffen wir uns mit bewusstem Atmen einen Raum zwischen Reiz und Reaktion? Der Grundsatz: „Atmen Sie. Versorgen Sie jede Zelle mit Sauerstoff. Öffnen Sie sich Räume.“ Als Business-Coach zeigt Christoph Glaser insbesondere Führungskräften neue Wege auf, wie sie mit ruhigem Atem gute Entscheidungen treffen können, Konflikte entschärfen und in Drucksituationen besonnen reagieren können.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Täglich 12 Minuten bewusst atmen und die Welt neu wahrnehmen: Christoph Glaser zeigt, wie Führungskräfte und Manager in einer zunehmend komplexen Welt Ruhe in ihren Körper und in ihr Denken bekommen. Die Botschaft: einfach atmen. Eine tolle Botschaft in einer schnelllebigen Zeit.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-11-25 11:24:03","moduleId":381355,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704506,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-11-25 11:25:38","moduleId":381356,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"No limit: Hybride Teams führen<\\/b>
Für einen Großteil von uns dürfte das Thema „hybrides Arbeiten“ mit der Corona-Krise verbunden sein. Plötzlich mussten viele Arbeitnehmende von zu Hause aus arbeiten und es ergaben sich ganz neue Möglichkeiten: zwischen den Meetings die Spülmaschine anstellen, mehr Schlaf wegen wegfallender Arbeitswege und grundsätzlich mehr Selbstbestimmung. Denn nicht jeder Mensch braucht das Großraumbüro, um gut und effizient arbeiten zu können. Ganz im Gegenteil, stellten so manche fest. Mit den Ausgangssperren kam das hybride Arbeiten in unser Leben und es lässt sich sagen: Es ist gekommen, um zu bleiben.
Hybrides Arbeiten als globales Experiment<\\/b>
„So schnell und so stark haben sich die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem noch nie verschoben“, stellt Alexandra Altmann fest. „So grundlegend und in so kurzer Zeit haben sich die Ansprüche der Arbeitnehmenden noch nie verändert. Und so stark war die Auswirkung auf das Selbstverständnis von Führung noch nie.“ Die Wirtschaftspsychologin kennt das hybride Modell schon etwas länger. Sie selbst lebt seit mehr als 30 Jahren erfolgreich hybride Führung, beispielsweise in ihrer Rolle als Leadership-Beraterin und Geschäftsführerin bei den internationalen Unternehmen Accenture und dem FranklinCovey Leadership Institut. Auch als sie 2017 Microsoft bei der Einführung von MS Teams unterstützte, war das Thema der hybriden Führung in Deutschland noch immer ein Nischenthema.
Nun beobachtet die Expertin mit Neugier und Spannung, wie Organisationen und Führungskräfte mit der neuen Realität umgehen. „Denn wie man am besten für Ordnung und Bindung in hybriden Teams sorgt, dafür gibt es bisher relativ wenige gut funktionierende Vorbilder und nur vereinzelte wissenschaftliche Erkenntnisse“, erklärt sie. „Es ist eher ein großes globales Experiment, das seit ein paar wenigen Jahren läuft.“
Und es bringt viele Vorteile für beide Seiten: Arbeitskräfte profitieren von mehr Selbstbestimmung und besserer Vereinbarkeit. Organisationen sparen an physischen Arbeitsplätzen und haben durch wegfallende Standortgebundenheit ein größeres Bewerberfeld. „Hybrides Arbeiten ist die neue Realität, die viele Chancen für Effizienz, Ökologie und persönliches Wohlbefinden bietet – deshalb wird sich das Rad sicher nicht mehr zur intensiven Präsenzarbeit zurückdrehen“, so die Unternehmerin.
Büro ist nicht mehr der Mittelpunkt der Arbeitswelt<\\/b>
Um aber alle Vorteile des hybriden Arbeitens nutzen zu können, ist die Führungskraft gefragt. Denn sie muss die beiden Welten von ortsgebundenen und ortsflexiblen Mitarbeitenden miteinander verbinden. Die Frage ist oft: Wie schaffe ich in hybriden Teams ein Wir-Gefühl? In ihrem Ratgeber „Hybride Teams erfolgreich führen“ stellt sie ihr Modell für hybrides Arbeiten vor, das aus den drei Komponenten Mindset, Skillset und Toolset besteht. Die Führungskraft ist dabei die entscheidende Rolle, die das Band zwischen allen Mitarbeitenden stärkt.
„Beim hybriden Arbeiten geht die Bedeutung des Büros als Brennpunkt und Symbol für die Organisationskultur zurück“, erklärt Alexandra Altmann. „Demgegenüber gewinnt die Mikrokultur, die eine Führungskraft mit ihrem Team schafft, viel mehr an Gewicht. Sie als Führungsperson werden dabei zum primären Ankerpunkt für Ihr Team.“ Deshalb ist die Haltung der Führungskraft und die Kommunikationskultur in Teams der Ausgangspunkt für erfolgreiche hybride Teams. Darauf abgestimmte Skills und Tools sorgen für den richtigen Workflow, sodass sich alle Mitarbeitenden abgeholt und gesehen fühlen.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Alexandra Altmann schöpft aus ihrer langjährigen Erfahrung mit hybriden Arbeitsrollen und zeigt, wie wir mit dem richtigen Mindset und passenden Skills und Tools den passenden Rahmen für erfolgreiche hybride Teams schaffen.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-11-25 11:12:04","moduleId":381346,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704112,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-11-25 11:12:44","moduleId":381347,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"ManagerMama: Übernimm die Führung<\\/b>
2016 erhielt Andrea Hartmair die Nachricht: Es werden Zwillinge. Mit dieser Überraschung veränderte sich das Leben der Marketing- und Kommunikationsexpertin von jetzt auf gleich. „Zwei Babys, die eigenen Eltern 250 Kilometer entfernt, erst ein halbes Jahr vorher von Bonn nach Tübingen umgezogen, soziales Netzwerk somit gen null. Wie sollte das gehen?“ In den kommenden Monaten und Jahren finden sich die junge Mutter und ihr Partner Schritt für Schritt in die neue Rolle ein. Von Beginn an war Andrea Hartmair klar, dass sie nicht aus ihrem Job in einem mittelständischen Unternehmen aussteigen möchte. Sie will beides: Karriere und Familie.
Es geht ihr und ihrem Partner wie vielen jungen Eltern: Manche Dinge sieht man nur, wenn man sie selbst durchlebt hat. Gesellschaftliche Erwartungen. Überalterte Steuersysteme. Mom Shaming. Und aus diesen Herausforderungen und Erfahrungen formt sich Stück für Stück eine Haltung. Andrea Hartmair setzte 2021 den Blog „ManagerMama“ auf, um über gelungene Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sprechen. Daraus entstand das gleichnamige Buch, in dem sie zeigt, was es noch braucht.
USP: Mutter und Führungskraft sein <\\/b>
Wichtig ist Andrea Hartmair, dass Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nicht nur schauen, wie arbeitende Mütter in bestehende Systeme integriert werden. „Es ist entscheidend, dass wir die Doppelbelastung, die Frauen tragen, nicht nur anerkennen, sondern als ein echtes Asset betrachten, das zur Resilienz und Innovationskraft von Unternehmen beiträgt. Essenzielle Voraussetzung ist dafür ein tragfähiges Unterstützungswerk in der Gesellschaft.“ Dass dieses Support-System in Deutschland noch ausbaufähig ist, steht außer Frage.
Was es braucht, wo Deutschland im internationalen Durchschnitt schlecht abschneidet und was Studien sagen – hier kommt alles aufs Tapet. Dabei gibt Andrea Hartmair aber auch immer wieder Einblicke in ihren eigenen Alltag als Mutter und mittlerweile selbstständige Managerin. Sie stellt ihre Reise von einer frischgebackenen Mutter zur Managermama vor und verrät ihre Hacks. Zudem lässt sie andere erfolgreiche Mütter wie Dr. Julia Freudenberg von der Hacker School zu Wort kommen.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
„ManagerMama“ zeigt anhand von Fakten und eindrücklichen Interviews, dass Mütter in Führungsrollen ein absoluter Gewinn für Unternehmen sind. Andrea Hartmair zeigt, wie Mütter ihre enormen Kompetenzen bestmöglich nutzen und eine gute Balance zwischen Job und Familie finden.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>
\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-11-02 15:46:36","moduleId":378862,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704491,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-11-02 15:46:58","moduleId":378863,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Female Finance: Frauen investieren nachhaltig<\\/b>
Studien zeigen immer wieder, dass Frauen anders investieren als Männer. Zum einen möchten sie mehr über das Thema Investition wissen, bevor sie eine Entscheidung treffen. Zum anderen investieren sie ihr Geld vor allem in Anlagen, die einen positiven Impact auf die Welt und die Gesellschaft versprechen. Dabei stoßen sie noch immer auf Barrieren: Sie haben durchschnittlich weniger finanzielle Mittel und auch einen weniger direkten Zugang zu wichtigem Wissen. Female Finance? Noch immer ein neues Feld. Janine Firpo bietet mit ihrem Ratgeber „Nachhaltiges Investieren für Frauen“ einen direkten Zugang zu diesem Thema und schließt damit eine Wissenslücke.
Wertebasiert investieren<\\/b>
Janine Firpo ist selbst eine an Werten orientierte Investorin, Angel-Investorin und soziale Innovatorin. 2017 beendete sie ihre 35-jährige Karriere im Bereich Technologie und internationale Entwicklung, um sich darauf zu konzentrieren, wie Frauen durch ihre Finanzinvestitionen eine gerechtere und ausgewogenere Gesellschaft schaffen können. „Es ist an der Zeit, dass Frauen ihr Vermögen selbst in die Hand nehmen, selbstbewusste Anlegerinnen werden und mit ihrem Geld eine Welt schaffen, die ihren Werten entspricht“, fasst sie ihre Mission zusammen.
Passend dazu hat sie einen Ratgeber geschrieben, der Frauen eine Grundlage für eigene, wertebasierte Finanzierungsentscheidungen bietet. Ihr selbst hat eine solche Basis gefehlt, als sie erste Investitionen tätigen wollte. Sie setzte auf Finanzberater, die ihr aber nicht die Antworten gaben, die ihr Entscheidungssicherheit gegeben hätten. Die Lösung aus ihrer Sicht: „Die einzige Möglichkeit, etwas zu lernen, schien darin zu bestehen, die Details selbst herauszufinden“, erinnert sie sich. „Also bat ich meine Berater, mit den Investitionen zu warten, bis ich die Zeit hatte, mehr zu lernen.“ Das Resultat: Sie investierte nie, denn es fehlte immer die Zeit – und vielleicht das passende Buch.
Jetzt ist die richtige Zeit<\\/b>
Bei der Entwicklung ihres Ratgebers setzte Janine Firpo jedoch nicht allein auf ihre Erfahrungen. Sie arbeitete mit verschiedenen europäischen Organisationen zusammen, die Inhalte wurden von der NGO „Better Finance – The European Federation of Investors and Financial Services Users“ speziell auf den deutschen Markt angepasst. Frauen erhalten im ersten Teil einen profunden Überblick über wichtige Buzzwords der Finanzwelt. Darauf aufbauend stellt Firpo Anlagestrategien vor und vermittelt das notwendige Wissen, um ethische Anlageentscheidungen zu treffen.
Und so geht es im zweiten Teil des Ratgebers darum, ein nachhaltiges Portfolio aufzustellen, das den eigenen Werten entspricht. Was der Autorin zudem wichtig ist: Banden bilden. Im letzten Teil des Buches zeigt sie, wie wichtig und wertvoll der Aufbau einer Community ist. Gemeinsam mit werteorientierten Finanzberatungen und in Female Finance Clubs können Frauen ihr Wissen mehren und teilen, um mit nachhaltigen Investitionen die Zukunft mitzugestalten.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Ein umfassender Ratgeber, der einen praktischen Female-Finance-Leitfaden bildet und die Buzzwords der Finanzwelt und das maximale Kapitalstreben durch nachhaltige Investitionsstrategien ersetzt.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-11-02 15:41:37","moduleId":378856,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704051,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-11-02 15:41:55","moduleId":378857,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Meetings effizient gestalten<\\/b>
Meetings braucht es – aber das „Wie“ entscheidet über den Erfolg von Besprechungen. Die Meetingkultur in vielen Organisationen setzt hierbei auf ein „Mehr ist mehr“, was fatale Folgen hat. Laut einer Studie nehmen 80 Prozent der Befragten ihre Meetings als wenig zielführend wahr. So bleiben 71 Prozent der Meetings scheinbar ergebnislos, sodass ein Nachfolgetermin notwendig ist. Dabei geht in sinnlosen Meetings vor allem bezahlte Arbeitszeit verloren: 78 Prozent geben an, dass sie Schwierigkeiten haben, ihrer eigentlichen Tätigkeit nachzugehen, wenn sie an allen Meetings teilnehmen.
Weniger ist mehr<\\/b>
Hubertus Kuhnt hat als Prokurist in KMU und Konzernen selbst an vielen Meetings teilgenommen. Seit 2018 ist er selbstständiger Unternehmer und berät unter anderem Organisationen zu einer effizienten Meetingkultur. In seinem praxisorientierten Ratgeber „Meetings produktiv gestalten“ geht er direkt in medias res und zeigt, wie Führungskräfte und Management eine zielführende Meetingkultur etablieren.
Und dieses Vorhaben beginnt nicht bei der Planung von Meetings, sondern bei der Frage: Brauchen wir dieses Meeting eigentlich? Mit der Beantwortung dieser Frage steht und fällt vieles. So können unnötige Meetings Mitarbeitende demotivieren. Statt in ihrem Arbeitsumfeld wirksam zu sein, sitzen sie in zähen Meetings, die thematisch vielleicht nicht einmal in ihrem Wirkungsbereich liegen. Und sie kosten Unternehmen Geld. In einer Studie aus 2018 gaben 44,6 Prozent der Befragten an, dass sie 26 bis 50 Prozent ihrer Arbeitszeit in Meetings verbringen.
Meetings mit Ergebnissen<\\/b>
Hubertus Kuhnt gibt Führungskräften Entscheidungshilfen an die Hand, um eine effiziente Meetingkultur zu etablieren, die zielführend ist und die richtigen Personen im Unternehmen adressiert. Von der Planung über die Durchführung bis zum Audit bietet er viele praktische Hilfen wie Checklisten, Methoden-Vorschläge und praktische Tipps an. Zusatzdokumente können direkt heruntergeladen und in der Praxis ausprobiert werden. Damit lassen sich in Zukunft Meetings nach dem Motto „Weniger ist mehr“ gestalten.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Hubertus Kuhnt bietet eine vollumfängliche Arbeitshilfe für Führungskräfte, die eine effiziente und zeitsparende Meetingkultur etablieren möchten.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-30 12:29:39","moduleId":378467,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52718594,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-30 12:29:55","moduleId":378469,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Fake News erkennen, aber wie?<\\/b>
Wer häufiger in den „sozialen Medien“ wie Facebook oder Instagram unterwegs ist, kennt sie. Fotos von (mehr oder weniger) Prominenten, auf denen dann ein sinnreicher Spruch geschrieben steht. Das muss doch ein Zitat sein, oder etwa nicht? Wer einmal bei einem solchen „Sharepic“ recherchiert, dürfte überrascht sein. Denn nur selten hat die Person, die auf dem Foto zu sehen ist, den Satz gesagt. Nur, wer recherchiert schon?
Viel schneller geht der Mausklick oder das Tippen mit dem Finger, um das Bild mit eigenen Freunden und Followern zu teilen. Und so verbreiten sie sich – die „Fake News“, die früher einmal schlicht Falschmeldungen und Lügen genannt worden sind. Was können wir tun, um das zu verhindern? Das ist das Thema von Thilo Baum, der in seinem Buch „Immun gegen Unsinn“ einen Beitrag dazu leisten will, wie wir uns (alle) im digitalen Zeitalter eine Meinung bilden können.
Was ist eigentlich eine Meinung? Und wie erkennen wir sie?<\\/b>
Der Kommunikationsexperte setzt sich eingehend mit der Frage auseinander, wie wir uns eine Meinung bilden. Was ist das eigentlich genau – eine Meinung im Gegensatz zu Fakten? Aber insbesondere: Wie können die Lesenden beim Medienkonsum überhaupt erkennen, dass ihnen eine Meinung untergejubelt werden soll?
Diese Fragen sind nicht nur dann relevant, wenn wir „Nachrichten“ und „Postings“ konsumieren, sondern auch, wenn wir diese weiterleiten. Denn damit wandelt sich die Rolle vom reinen Empfänger zum Sender. Und es erwächst auch eine Verantwortung. Bereits dann sollten wir aufpassen, nicht unsere Meinung weiterzureichen (es sei denn, es ist unsere Intention), sondern Tatsachen zu vermitteln.
Ohne sich auf bestimmte Gruppierungen und Absender zu fokussieren, erinnert Baum schon im Vorwort an ein wichtiges Konzept aus der Demoskopie, das „Schweigespirale“ genannt wird. Im Kern besagt es, dass es einer lauten Minderheit gelingen kann, zur Mehrheitsmeinung zu avancieren, wenn sie nur laut genug ist und andere Sichtweisen übertönt. In diesem Zuge werden sich nämlich immer mehr Menschen dieser Sichtweise anschließen, weil sie irrigerweise davon ausgehen, dass diese Meinung die Mehrheitsposition darstellt. Nur, weil sie so laut ist und andere Meinungen übertönt.
Es gibt eine Realität, aber wir müssen sie erkennen<\\/b>
Das sehr anschaulich geschriebene Buch von Thilo Baum liefert zahllose Beispiele für Mechanismen der Medien, falsche Tatsachenbehauptungen oder schlichte Propaganda. Und in jedem Kapitel gibt es ein kleines Quiz, mit dem die Leserinnen und Leser direkt überprüfen können, ob sie Lügen und falsche Behauptungen erkennen und richtig einordnen.
Mit seinem Buch rüttelt Baum auch an einem klassischen Problem: Es gibt nämlich eine Realität, die vollkommen unabhängig von uns einfach existiert, die wir aber nicht anders als subjektiv wahrnehmen können. Umso wichtiger sind Bücher wie dieses, die den Leserinnen und Lesern auch dabei helfen, (mehr) Medienkompetenz aufzubauen.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> was für ein wichtiges, was für ein gelungenes Buch. Allgemeinverständlich geschrieben, direkt auf den Punkt und dank der Quizfragen und vielen Beispiele ungeheuer lehrreich. Thilo Baum hilft selbst langjährigen Medienkonsumenten dabei, Meinungen und Lügen von Tatsachen zu scheiden. Und das ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-30 12:24:15","moduleId":378457,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52674448,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-30 12:24:39","moduleId":378458,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Pläne und Projekte tatsächlich umsetzen<\\/b>
Ob Digitalisierung, struktureller Wandel oder auch die Veränderung von Geschäftsmodellen: Transformationen und der „Change“ wollen nicht nur erdacht, sondern auch umgesetzt werden. Aus Sicht eines erfahrenen Autorenkollektivs haben die meisten Ratgeber zum Wandel aktuell zwei Schwächen. Sie fokussieren sich vorrangig auf Großunternehmen und größere Organisationen und haben weniger den Mittelstand im Blick. Zudem wird das Thema der eigentlichen Umsetzung eher stiefmütterlich behandelt. „Nun habt ihr das Werkzeug, jetzt bewältigt den Wandel mal schön“. Doch unabhängig davon, was konkret innerhalb eines Unternehmens verändert werden soll, handelt es sich doch um eine Vielzahl kleinerer und größerer Projekte, die miteinander verzahnt sind. Und die umgesetzt werden müssen. Um die Umsetzungskompetenz in Hinblick auf mittelständische Unternehmen geht es in dem Buch „Von guten Absichten zu messbaren Erfolgen“.
Framework für die Umsetzung<\\/b>
Die Autoren stellen in ihrem aus der Praxis einer Unternehmensberatung erwachsenen Buch ein Framework für die Vertiefung der Umsetzungskompetenz und damit das Erreichen von Zielen vor. Es basiert auf den drei Säulen von Strukturen, Menschen und Performance, die die Verfasser als Dreiklang sehen.
Eingebettet in andere Theorien leitet das Buch her, wie die Autoren zu ihrem Vorgehensmodell gekommen sind und wie es sich im Vergleich zu anderen Methoden und Modellen verhält. Das verständlich geschriebene und reich illustrierte Buch ist gespickt mit zahllosen Beispielen aus der Unternehmenspraxis. Immer mit dem Fokus auf mittelständische Unternehmen, um diese erfolgreich durch Transformationen zu führen.
Den positiven Eindruck des hohen Praxisbezugs rundet das Buch am Ende mit sieben praktischen Werkzeugen ab, deren Nutzen die Lesenden besser verstehen, nachdem sie das Buch erfolgreich durchgearbeitet haben.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> Ein praxisnaher Ratgeber voller nützlicher Überlegungen und Hinweise, um die Komplexität von Transformationsprozessen in den Griff zu bekommen.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-30 12:13:59","moduleId":378447,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52674491,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-30 12:14:28","moduleId":378448,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Bausteine des Wandels<\\/b>
Die erfolgreiche Unternehmerin Astrid Schulte und der Coach für Transformation Reza Razavi haben gemeinsam ein Buch geschrieben. Es trägt den Titel „Bausteine des Wandels“ und handelt von Unternehmenstransformationen. Gemeinsam möchten sie ein Praxisbuch für den erfolgreichen Wandel vorlegen.
Wenn Menschen vergessen werden<\\/b>
Im Vorwort machen die beiden Autoren deutlich, dass es Ihnen bei der Transformation auf die Menschen ankommt. Nach ihrer Überzeugung scheitern viele Transformationsprojekte daran, dass die Menschen in den Organisationen nicht einbezogen werden. Wer seine Ängste und Bedenken nicht einbringen kann und sich nicht gehört fühlt, wird kaum aktiv den Wandel mitgestalten.
Das Autoren-Duo vertritt die Ansicht, dass Transformationsprozesse eben keine einfachen Projekte sind, die sich nach Art eines Rezeptbuchs einfach abhaken lassen. Und obwohl es sich eher um einen wiederkehrenden Prozess handelt, gibt es ihrer Ansicht nach einige essenzielle Elemente auf dem Weg zu einer erfolgreichen Transformation, die sie benennen.
Das große Thema des Buchs ist der Mensch. Die Menschen, die in Firmen arbeiten und von einem Wandel direkt betroffen sind. Somit konzentriert sich das Buch auf Kommunikation und das Wirken von Führungskräften direkt auf die Mitarbeitenden. Es geht um Werte, Tugenden und auch um Empathie.
Sechs zeitlose Bausteine für die Transformation<\\/b>
Eines der Elemente, die zu einer erfolgreichen Transformation beitragen, ist Ehrlichkeit. Ehrlichkeit zu sich selbst (möchte ich tatsächlich einen Wandel, oder geht es nicht eher nur um „Optimierung“?), Ehrlichkeit gegenüber anderen und Ehrlichkeit in der Kommunikation.
Weitere Bausteine sind das Schaffen von (gemeinsamen) Werten, das Mobilisieren und Begeistern von Menschen und auch die Entwicklung von Zukunftsbildern, also das Bieten von Orientierung. Schließlich geht es auch darum, den Wandel zu kultivieren, also die Unternehmenskultur so zu verändern, dass die Organisation agil und resilient ihren Weg weiter beschreiten kann. Und dazu gehört auch ein anderes gemeinsames Arbeiten, das Spielregeln benötigt.
Alle diese Bausteine stellen die beiden Autoren ausführlich dar. Dabei nutzen sie viele Beispiele und liefern am Ende jedes Kapitels auch noch eine Reihe von praktischen Tipps.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> Der verständlich geschriebene und kompakte Ratgeber liefert abseits von Checklisten und technokratisch angehauchten Projektplänen eine umsetzbare Roadmap, um ein Schlüsselelement für den Erfolg des Wandels zu adressieren: Die am Prozess beteiligten Menschen nämlich.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-29 15:52:02","moduleId":378272,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52718589,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-29 15:52:24","moduleId":378273,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Oma als CEO?<\\/b>
„Das wusste schon meine Oma“ – ein geflügeltes Wort, das immer dann verwendet wird, wenn auf seit Jahren bewährte Erfahrungen und Kenntnisse verwiesen wird. Ein Buch mit dem Titel „Oma wäre ein verdammt guter CEO“ mag auf den ersten Blick provokant erscheinen. Das Wort „Oma“ verwenden die beiden Autoren Paul Baumgartner und Holger Mandel indes im Sinne der Wertschätzung gegenüber der Weisheit und Führungsstärke, die im Alter kommen.
Die beiden Verfasser bezeichnen im Vorwort ihr Buch als Plädoyer für den gesunden Menschenverstand. Im Zentrum stehen 10 Regeln, die vermutlich alle Leserinnen und Leser schon einmal gehört haben.
„Auf Regen folgt Sonnenschein“, „Schuster bleib bei deinen Leisten“ und „Nicht ist so beständig wie der Wandel“ sind drei Beispiele. Und was haben diese vordergründig ausgesprochenen Trivialitäten mit dem Alltag von Führungskräften und Unternehmenslenker:innen zu tun?
Vom Sprichwort ins Handeln kommen<\\/b>
Dass hinter diesen Weisheiten sehr viel mehr steckt und eine Rolle im Alltag von Führungskräften spielen können, stellt das Autorenduo in den jeweiligen Abschnitten heraus. Es geht dabei um Wertschätzung, Optimismus, das Schaffen von Teamgeist oder auch Empathie.
Die Leserinnen und Leser lernen, was Omas Leitspruch im geschäftlichen Umfeld bedeuten kann. Und damit es nicht bei theoretischen Betrachtungen bleibt, gibt es in jedem Kapitel einen Aktionsplan, eine Anleitung für Routinen, um das Verhalten auch zu üben und eine kurze Zusammenfassung der Kernaussagen. Und damit werden Omas Weisheiten eine echte Hilfe.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> Ein überraschendes Konzept: Aber an der Kernaussage dieses Ratgebers ist auch etwas dran. Was schon unsere Großeltern wussten, müssen wir nicht neu erfinden. Und sinnvoll sind die Tipps allemal.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-29 14:59:17","moduleId":378245,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51744563,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-29 14:59:40","moduleId":378246,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Geldanlage mit Gold, Silber und Platin<\\/b>
Trotz aller Krisen und Kriege haben die Aktienmärkte in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Wie die Geschichte der Börsen indes zeigt, ist nach viel Sonnenschein der Eintritt von Regen immer wahrscheinlich. Die Frage ist nur, kommt es zu einem großen Crash oder lediglich zu Kurskorrekturen?
Angesichts der Unsicherheit denken Anlegerinnen und Anleger naturgemäß über alternative Investments nach. Denn ausschließlich auf ein Pferd zu setzen, hat sich im Hinblick auf Geldanlagen selten ausgezahlt. Eine solche Alternative können Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin sein. Und genau damit beschäftigt sich Judith Engst in ihrem Buch ausführlich.
Investition in Edelmetalle – Schritt für Schritt<\\/b>
Wer sich erstmals mit der Anlageform der Edelmetalle beschäftigt, muss sich erst in einer unübersichtlichen Welt von Fachbegriffen, Angeboten und Handelsmöglichkeiten zurechtfinden. Und hier liegt die große Stärke von „Einfach richtig Geld verdienen mit Gold, Silber, Platin und mehr“, denn es nimmt die Leserschaft an die Hand und führt Schritt für Schritt in das Thema ein.
So beginnt das Buch zunächst mit einer Betrachtung, warum es sinnvoll sein kann, einen Teil seines Vermögens auch in Gold, Silber oder Platin anzulegen. Was wiederum zur Frage führt, welche Metalle der Markt bereithält und von welchen Faktoren deren Kurse abhängen.
Im weiteren Verlauf lernen die Leserinnen und Leser, dass es deutliche Unterschiede zwischen den Darreichungsformen gibt. Gedenkmünzen und Sammlermünzen, Barren in Sammlereditionen und in verschiedenen Qualitäten – damit bewahrt die Autorin die Lesenden davon, ein zu hohes Lehrgeld zu bezahlen. Denn natürlich enthalten auch Gedenkmünzen die begehrten Metalle. Aber wer das Edelmetall in erster Linie als Anlageform sieht, bezahlt bei den von findigen Handelsunternehmen initiierten Prägungen ein viel zu hohes Aufgeld.
Den richtigen Marktplatz und seriöse Händler finden<\\/b>
Aber wo bekommt man denn nun wertvolle Münzen oder Barren? Auch diese Frage beantwortet die Expertin. Sie hilft bei der Auswahl des optimalen Marktplatzes und liefert auch Hinweise darauf, wie der Käuferinnen und Käufer anschließend mit der Ware umgehen sollten. Werden kleinere Barren aus der Blisterverpackung entnommen? Wieso sollten Münzen in ihrer Kapsel verbleiben? Und ist es eigentlich ein wichtiges Merkmal, auf die berühmte „Polierte Platte“ zu achten?
Moderne Anlageformen und das Thema Steuern<\\/b>
Am Ende des informativen und verständlich geschriebenen Buchs geht es um zwei weitere wichtige Aspekte. Zum einen stellt die Autorin moderne Anlageformen vor, über die die Anlegerinnen und Anleger an den möglichen Wertsteigerungen der Edelmetalle partizipieren können, ohne diese unbedingt besitzen zu müssen. Die Rede ist von Zertifikaten oder auch ETC.
Und schließlich will auch der Staat am Handel mit Edelmetallen und Geldanlagen etwas vom Kuchen abhalten. Welche Steuern beim Ankauf und Verkauf anfallen, wird im letzten Kapitel ausführlich erläutert.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> Judith Engst ist ein verständlicher und umfassender Ratgeber rund um die Geldanlage in Edelmetalle gelungen. Für jeden, der sich erstmals mit dem Thema beschäftigt, ist die Lektüre unbedingt zu empfehlen.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-29 14:52:25","moduleId":378237,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52674438,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-29 14:52:48","moduleId":378238,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Veränderung erfordert Mut<\\/b>
Vielleicht denkt sich der eine oder andere unter Ihnen, ob der viel zitierte Wandel nicht langsam an seinem Ende angekommen sein müsste. Oder ob dazu denn nicht alles schon geschrieben oder gesagt ist?
Nun gehört Wandel einfach zu unserem Leben hinzu. Aus Sicht von Kommunikationsexperten Jakob Lipp ist über den Wandel längst weiterhin nicht alles gesagt. Und selten hat mich ein Sachbuch bereits auf den ersten Seiten so in seinen Bann gezogen wie dieses.
Gestalten wir den Wandel, oder er uns?<\\/b>
„Wir haben schon lange das Gefühl, dass wir selbst nicht mehr der Motor der Veränderung sind, sondern Veränderung mit uns gemacht wird.“ Zwei Zeilen nur, die aber die Emotion vieler Menschen und Beschäftigten in Unternehmen zusammenfassen.
Veränderungen erfordern Mut. Passend dazu gibt es ein Sprichwort: Den Mutigen gehört die Welt. Aber um mutig zu sein, benötigen wir eine Veränderung hin zum Mut, wie Jakob Lipp meint. Aus seiner Sicht können Sprache und Kommunikation hier viel bewirken.
Von Digitalisierung, New Work und Green Washing<\\/b>
Mutig richtet der Autor seinen Blick auf zahlreiche Themen, die im Fokus des Wandels stehen. Die Digitalisierung ist eines davon, es geht aber auch um die Welt von New Work und die Frage, was denn mit der „alten“ Welt der Arbeit passiert. Lipps Blick fällt aber auch auf eher unschöne Erscheinungen, wie das Green Washing, das den Wusch nach mehr Nachhaltigkeit durch Vorspiegelung falscher Tatsachen konterkariert.
Verständlich und packend geschrieben, dreht sich in seinem lesenswerten Buch alles um die Frage, wie Führungskräfte und Manager:innen auftreten und kommunizieren müssen, um die Mitarbeitenden für die Herausforderungen des Wandels zu ermutigen. Oder sich auch durch negative Ereignisse und Einflüsse nicht entmutigen zu lassen.
Mit seinem Werk möchte er dazu beitragen, dass seine Leserinnen und Leser in ihren jeweiligen Organisationen eine Kultur der Sicherheit schaffen, die den Mitarbeitenden die Neugier und die Motivation lässt. Denn ohne diese beiden ist ein Wandel nicht zu schaffen – bei allem Mut.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> Das Buch überzeugt gleich in mehrfacher Hinsicht: durch seinen erfrischend anderen Blickwinkel und seine fesselnde Art des Vortrags. Auch wenn der Autor Themen aufgreift, die seit vielen Jahren diskutiert werden, gelingt es ihm, diesen seinen eigenen Stempel aufzudrücken und den Lesenden Orientierung hin zu mehr Mut zu bieten.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-29 14:45:41","moduleId":378228,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52718574,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-29 14:46:08","moduleId":378229,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Zukunftsmodell Führung in Teilzeit<\\/b>
Nie war die Bereitschaft, Führungsverantwortung zu übernehmen, geringer als heute. Mit einer Karriere als Führungskraft werden Überstunden und ein enormer Arbeitsdruck verbunden angesichts der schier nicht zu meisternden Herausforderungen der komplexen Arbeitswelt. Hinzu kommt: Viele Menschen der Gen Z und die Millennials möchten weniger arbeiten und mehr Raum für Familie und Selbstentfaltung außerhalb des Büros.
Dieses neue Arbeitsethos und der Fachkräftemangel stellen Unternehmen vor ein Problem – für das es aber eine einfache Lösung gibt: Führen in Teilzeit. Noch sind die Vorbehalte in einigen Organisationen groß. Aber was in so manchen Unternehmen als Notlösung eingeführt wurde, ist jetzt eine Erfolgsgeschichte. Wie Führung in Teilzeit gelingt und wie man für sich als Teilzeitführungskraft wirbt, zeigt Johanna Fink in ihrem Ratgeber „So wird Führung in Teilzeit zum Erfolg!“.
Trust and Inspire statt Command and Control<\\/b>
Die heutige Coach und Beraterin weiß aus eigener Erfahrung, dass Führen in Teilzeit funktionieren kann. Sie war 2015 eine der Vorreiter*innen dieses Arbeitsmodells. Ihr wurde damals die Stelle der Leiterin einer IT-Abteilung angeboten, nur war sie gerade mit ihrem ersten Kind schwanger. Sie erhielt die Stelle in vollzeitnaher Teilzeit.
„Mir war klar, dass ich dafür sorgen musste, dass das Team auch ohne meine ständige Anwesenheit funktionieren kann“, erzählt sie. „Mich in alle Aufgabengebiete einzuarbeiten und dort zur Fachexpertin zu werden, erschien mir in 30 Wochenstunden relativ aussichtslos.“ Ohne bestehende Role Models erarbeitete Johanna Fink sich ihr Führungssystem, das ihrem Team jederzeit die Sicherheit schenkte, dass dort jemand ist, der führt – aber eben nicht rund um die Uhr vor Ort ist. „Trust and Inspire statt Command and Control war die Devise“, erinnert sie sich.
Was ist dein Operating Model?<\\/b>
Sharing Leadership, 4-Tage-Woche und Wechselmodell: In ihrem Ratgeber für Teilzeitführungskräfte stellt die Unternehmerin die verschiedenen Arbeitszeitmodelle vor. „Was in der einen Organisation gut funktioniert, muss nicht unbedingt für eine andere passend sein.“ Sie ermutigt Lesende dazu, das eigene, individuelle Operating Model zu gestalten.
Wie unterschiedlich Führen in Teilzeit aussehen kann, wird in den kurzen Interviews mit erfolgreichen Teilzeitführungskräften deutlich. Sie zeigen, dass gutes Arbeiten und sichtbare Erfolge nichts mit Vollzeit und Präsenzkultur zu tun haben. Es geht – wie so oft – um Haltung und eine gute Kommunikation.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Einer der besten Ratgeber zum Thema Teilzeitführung, in dem Interessierte gute Argumente, Strukturen und Role Models für gelingendes Führen in Teilzeit finden.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-29 14:39:43","moduleId":378220,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52674536,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-29 14:40:02","moduleId":378221,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Die Treppe hinauf? So gestalten wir Karriereübergänge<\\/b>
Manchmal spürt man es einfach. Dann heißt es in der Abschiedsmail für die Kolleg:innen: Ich brauche eine neue Herausforderung. Manchmal flüchtet man auch in einen neuen Job, weil die Verhältnisse beim alten Arbeitgeber unerträglich sind. Aber egal aus welchem Grund man in das Abenteuer Jobwechsel startet, es bleibt immer eine große Veränderung.
„Ein beruflicher Übergang ist mehr als eine kurzfristige Veränderung, er ist ein tiefgreifender psychologischer und fast immer disruptiver Prozess“, sagen die Transformationsarchitektin Sabine Gromer und die Personalberaterin Stephanie Schorp. In ihrem Buch „Ready for Success“ beleuchten sie den besonderen Prozess des Karriereübergangs aus den verschiedensten Perspektiven. Dabei beginnt dieser Prozess weit bevor der Vertrag für die neue Stelle unterschrieben wird. Denn bevor der nächste Karriereschritt angegangen wird, sollte die Motivation klar sein: Warum will ich den Job wechseln? Und worin sehe ich meine neue Herausforderung?
Mit der richtigen Haltung in die neue Herausforderung<\\/b>
Die beiden Autorinnen machen deutlich, dass hinter dem Jobwechsel ein ganzer Transformationsprozess steckt, denn selten knüpft man in der neuen Tätigkeit an die bisherige Arbeitsweise an. Vielleicht trifft man auf ein schwieriges Team, eine schlechte Budgetierung, einen Hitzkopf als Vorstand oder internes Kompetenzgerangel. Solche Szenarien sind nicht vorherzusehen, aber man sollte sich auf sie vorbereiten. Denn die ersten 100 Tage sind entscheidend, wie wir in dem neuen Job ankommen.
„Haben Sie in den ersten Wochen noch ein Zeitfenster, in dem Sie gestalten oder Akzente setzen können, werden die Möglichkeiten mit der Zeit immer geringer, bis Sie auf einem Pfad feststecken, auf den Sie vielleicht gar nicht wollten“, so Sabine Gromer und Stephanie Schorp. Der Ratgeber begleitet Interessierte von den ersten Überlegungen eines Jobwechsels über strategische Überlegungen bis hin zum Ankommen in der neuen Wirklichkeit.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Endlich ein toller Ratgeber, der sich der spannenden Lebensphase des Karriereübergangs widmet. Wo und wie wir arbeiten, hat Einfluss auf unser ganzes Leben. Deshalb sollten wir solche sensiblen Phasen sorgsam und bedacht angehen.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-17 14:53:24","moduleId":377018,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704416,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-17 14:54:40","moduleId":377019,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Fachkräftemangel haben die anderen<\\/b>
Michael Hempel widmet sich in seinem Buch einem wichtigen Thema – und dies mit 30 Jahren Erfahrung. Aus seiner Sicht ist der berühmte „War for talents“ längst Realität. Projekte können in deutschen Unternehmen nicht rechtzeitig gestartet oder Produktionserweiterungen müssen verschoben werden, weil schlicht und ergreifend nicht genügend gut ausgebildetes Personal vorhanden ist.
Seiner Meinung nach können Führungskräfte viel dazu beitragen, ein Unternehmen so attraktiv zu machen, dass es fähige Mitarbeitende anzieht. Exzellenz in der Führung strahlt nach Ansicht des Autors sowohl nach innen als auch nach außen.
Perspektivwechsel statt revolutionärer Botschaften<\\/b>
Hempels Buch bietet keine revolutionären neuen Ansichten, sondern stellt viele in der Praxis bewährte Techniken der Führung und des Managements zusammen. Das ist dem Autor auch bewusst. Deswegen fordert er die Leserinnen und Leser dazu auf, während der Lektüre einen Perspektivwechsel zu vollziehen. Weg von einem „das habe ich schon einmal gehört“ hin zu einem „was setze ich eigentlich davon bereits konkret im Alltag um“.
Das Buch setzt recht häufig auf Selbstreflexion und bietet zahlreiche Checklisten an. Diese stellt der Verlag auch als Download zur Verfügung.
Von der Analyse zur Umsetzung<\\/b>
Michael Hampel arbeitet sich von einer allgemeinen Ist-Aufnahme in Richtung konkreter Handlungsempfehlungen vor. So diagnostiziert er aus seiner Sicht zunächst in den Unternehmen ein akutes Führungsversagen. Führung sei gerade nicht ausschließlich das Organisieren und Verteilen von Aufgaben. Es gehe vielmehr darum, sich mit Menschen auseinanderzusetzen und sie weiterzuentwickeln.
Dabei streift er natürlich auch Themenbereiche wie Changeprozesse in Unternehmen. Diese führen häufig bei den Beschäftigten zu Ängsten. Und es sei die Aufgabe von Führungskräften, diese Ängste zu nehmen. In Hinblick auf die Beziehungen zu jungen Generationen, deren Eintritt in Unternehmen ja mehr als wünscht ist, erinnert er daran, dass es schon immer Aufgabe der älteren Generation gewesen ist, junge Menschen von Themen zu begeistern.
Im Hauptteil seines Buches liefert Hampel dann konkrete Hinweise zur Erreichung einer Führungsexzellenz. Sie besteht aus seiner Sicht aus den drei Bausteinen Selbstführung, Unternehmensführung und Mitarbeiterführung. Jeder Aspekt wird umfassend behandelt und mit Checklisten und Tipps für die Praxis ergänzt.
Den Abschluss dieses gelungenen Buches bildet ein kurzes Kapitel zu kreativen Wegen der Mitarbeitersuche.
Management-Journal-Fazit: <\\/b>
Michael Hampel liefert die Essenz guter Führungsarbeit und nimmt somit Führungskräfte auch in die Verantwortung, ihren Teil zur Behebung des Fachkräftemangels zu übernehmen. Denn gute Beschäftigte wollen nicht nur gewonnen, sondern auch gehalten werden. Und da kommt ihren Führungskräften eine wichtige Rolle zu.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-17 14:47:14","moduleId":377011,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51478343,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-17 14:47:33","moduleId":377012,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Haka: Von gestern für morgen lernen<\\/b>
Man kennt es: Auf einer privaten Party oder bei einem beruflichen Netzwerktreffen lernen wir neue Menschen kennen. Und das Erste, was wir in aller Regel fragen, ist: „Was machst du so beruflich?“ Es ist eine sehr deutsche Eigenschaft, dem Beruf eines Menschen eine große Bedeutung beizumessen.
Aber, so resümiert Nicolas Korte: „Nach dieser Vorstellung kennen Sie die Position und das Unternehmen Ihres Gegenübers, wissen aber nicht, wer der Mensch neben Ihnen ist.“ Das wurde ihm spätestens bewusst, als er das erste Mal auf Rebecca Burke traf. Sie ist Historikerin und deutsche Expertin für Maori-Kultur.
In Beziehung gehen<\\/b>
Im Gespräch stellte sie ihm die Idee des whakapapa und pepeha vor. Bei Letzterem handelt es sich um einen Auszug aus dem whakapapa, einer Art Genealogie. Wenn sich Maori neu kennenlernen, kommt pepeha zum Einsatz. „Man steht auf, erzählt den Anwesenden ein Stück seiner Lebensgeschichte und seines Stammbaumes mit dem Ziel, Anknüpfungspunkte mit dem Gegenüber zu finden.“ Die Reihenfolge dieses Rituals ist festgelegt, von größeren Angaben wie dem Berg, in dessen Nähe man geboren wurde, werden die Angaben immer spezifischer. Seinen Namen nennt man erst ganz zum Schluss. Als Nicolas Korte, selbst Coach für Organisationsentwicklung, von diesem Vorgehen hörte, war er fasziniert.
„In der praktischen Anwendung kann der Austausch des pepeha mit ,unsichtbarer Hand‘ zum Beispiel Vorstellungsgespräche, Präsentationen und Mitarbeitergespräche neu gestalten und steuern, indem Anknüpfungspunkte sichtbar und Beziehungen möglich werden“, erklärt er. Wir würden in Organisationen, die von sich behaupten, menschenzentriert zu funktionieren, endlich wirklich etwas über unser Gegenüber erfahren.
Traditionen in einen neuen Kontext setzen<\\/b>
Im Austausch fanden Rebecca Burke und Nicolas Korte immer mehr spannende Aspekte der Maori-Kultur, die in Organisationen Großes bewirken können. „Die vermeintlich ,neuen‘ Konzepte der Zusammenarbeit sind auf einen Schlag gar nicht mehr neu, sondern Tausende Jahre alt“, stellt er fest. „Müssen wir, während die Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft um die große Transformation ringen, wirklich nur über den Ozean oder in den Rückspiegel der Zeit blicken, um zu erkennen, dass das alles schon lange da ist?“ Es scheint so.
In jedem Fall stellen die Historikerin und der Unternehmensberater in ihrem Buch „Haka“ viele Konzepte und Traditionen der Maori-Kultur vor, die Unternehmen auf ihrem Weg zu einer zukunftsfähigen Organisation helfen können – und den Menschen, den Sinn und Zweck von Unternehmungen, wieder in den Mittelpunkt stellen.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Mit „Haka“ bieten Rebecca Burke und Nicolas Korte das erste Buch an, in dem die Traditionen und Konzepte der neuseeländischen Maori-Kultur mit der Weiterentwicklung von Organisationen in Verbindung gebracht werden. Es zeigt: Wir können aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-17 14:39:18","moduleId":377003,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52674523,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-17 14:39:43","moduleId":377004,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Frauen in Führung: Perfektion ist Quatsch<\\/b>
In dieser Familie existiert ein Erfolgsgen: Regine Büttner ist seit über 25 Jahren Expertin im Human Resources Management. Sie war HR-Chefin und Mitglied des globalen Boards bei DHL Express und dort für mehr als 100.000 Mitarbeitende in über 220 Ländern verantwortlich. Ihre Tochter, Dr. Miriam von Loewenfeld, war als Deutschlandchefin von Sephora eine der jüngsten Geschäftsführer*innen im LVMH-Konzern. Sie beide sind das, was man gemeinhin Powerfrauen nennt.
Sie sind aber auch Partnerinnen und Mütter. In ihrem gemeinsamen Buch „Perfektion ist Quatsch“ erzählen die beiden, wie sie Familie, Karriere und ihre eigene psychische und physische Gesundheit unter einen Hut bekommen. Bis dahin war es aber ein langer Weg, denn beide spürten den gesellschaftlichen Druck, in allen Lebensbereichen perfekt sein zu müssen. 100 Prozent Karriere, Vollblut-Ehefrau und Vollzeitmutter, bitte schön. Diesen Druck spürte Regine Büttner bereits als junge Frau. „Mich plagte, während ich im Büro oft bis spät in die Nacht an Restrukturierungen und neuen Recruiting-Strategien arbeitete, das schlechte Gewissen, nicht meinen eigenen Ansprüchen als Partnerin und Mutter gerecht zu werden“, erinnert sie sich.
Nix Neues<\\/b>
Seither hat sich vieles verändert, aber die Umstände nicht. Denn auch ihre Tochter Miriam von Loewenfeld spürt den „gefühlten, aber auch tatsächlichen Druck von Gesellschaft und Umfeld, möglichst viel Zeit nicht nur mit den Kindern zu verbringen, sondern auch mit meinem Mann, dem Rest der Familie und unseren Freund:innen.“ Die Managerin wollte aber arbeiten.
Also schaffte sie sich ein soziales Umfeld, das sich ihren und den Bedürfnissen ihrer Familie anpasste. So suchte sie neben der privaten Kita eine Tagesmutter, denn sie „kam abends oft erst gegen 20 Uhr nach Hause und mein Mann war ebenfalls trotz Homeoffice sehr eingespannt“. Die Lösung war schließlich das Au-pair, das quasi zur Familie gehörte.
Baue dir dein Umfeld, wie es dir gefällt<\\/b>
In ihrem Buch ermuntern die Autorinnen Frauen dazu, sich genau zu überlegen, wo sie hinmöchten. Denn: „Kinder werden groß und nach einigen Jahren sollen und müssen sie ihre eigenen Wege gehen.“ Dann ist endlich Zeit für Karriere – aber vielleicht ist dann die Zeit für Karriere vorbei. Deshalb empfehlen sie, die Kinderbetreuung als „Investment in die Zukunft“ zu sehen.
So nähern sich Miriam von Loewenfeld und Regine Büttner Stück für Stück an Themen wie Mindset, Personal Branding, das eigene Business und Auszeiten an. Zu jedem Thema gibt es Interviews von Personen wie Sylvie Meis, Judith Williams, Annahita Esmailzadeh und Lena Gercke: Jede von ihnen hat ihren Weg gefunden, wobei jeder davon so unterschiedlich wie die Frauen selbst ist.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Wie ist frau erfolgreich, ohne am Druck der Gesellschaft zu zerspringen? Ein facettenreiches Empowerment-Buch mit Einblicken in viele verschiedene Lebensentwürfe von spannenden Frauen wie Sylvie Meis, Judith Williams, Annahita Esmailzadeh und Lena Gercke.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>
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Gehörst du zum 5-Uhr-Club? Aufstehen, Meditation, Journaling und dann eine Runde joggen – für manche Menschen bilden diese täglichen festen Routinen den perfekten Rahmen, um kreativ zu werden. Andere sind da weniger festgelegt, der Gedankenblitz kommt unter der Dusche oder im Auto, das Notizbuch muss jederzeit bereitliegen. Und wieder andere brauchen die Atmosphäre der Co-Creation, in der sich im regen Austausch mit anderen Ideen formen.
„Wir neigen dazu, Kreativität als etwas Mystisches zu betrachten, das nur den Jahrhundert-Talenten in inspirierenden Umgebungen oder mit den richtigen Werkzeugen zur Verfügung steht“, so Josef Brunner und Christian Sellmann. John Nash, dessen Leben im Hollywood-Film „A beautiful mind“ nachgezeichnet wurde, war ein Ausnahme-Mathematiker – der aber auch schizophren war und glaubte, die Kommunisten seien hinter ihm her. Und Vincent van Gogh schnitt sich das Ohr ab.
Ein Gegenentwurf ist Immanuel Kant, der seine Heimatstadt nie verließ. Er wäre heute im 5-Uhr-Club: Er stand immer um 5 Uhr auf, Vorlesungen von sieben bis elf, dann Mittagessen, Spaziergang, abends Gespräche, um zehn ging er ins Bett. Was eint alle diese Ausnahmetalente? Die Antwort: Wahrscheinlich nichts. Denn es gibt nicht die eine Kreativität, das eine Genie. „Wenn wir näher hinsehen, entdecken wir, dass Kreativität in den verschiedensten Formen und unter den ungewöhnlichsten Umständen auftritt. Und sie folgt bestimmten Mustern“, so die beiden Autoren des Buches „Der Kreativitätscode – 25 Erfolgsregeln für Ihre Kreativität“.
Den eigenen Weg zur Kreativität finden<\\/b>
In ihrem Ratgeber lösen sie den Mythos auf, indem sie fünf Kreativitätstypen vorstellen, deren Voraussetzungen für kreatives Denken und Handeln sehr unterschiedlich sind. Die Typen sind das Ergebnis von Befragungen und Tiefeninterviews mit Menschen aus den verschiedensten Branchen. Passend dazu gibt es Interviews mit Persönlichkeiten wie dem OMR-Gründer Philipp Westermeyer, der Civey-Gründerin Janina Mütze oder auch dem Baden-Württembergischen Finanzminister Danyal Bayaz. Die Frage bei allen Kreativitätstypen ist: Wie passt der Rahmen, das Spielfeld, in dem es kreativ zugehen soll, mit dem eigenen Mindset und den Fähigkeiten zusammen?
Daraus ergeben sich die Voraussetzungen, um gut in kreative Prozesse zu starten – und sie dann auch zu Ergebnissen zu bringen. Und so wie Kant seine äußerst festen Strukturen brauchte, fand der zauberhafte Prozess des Schaffens bei Nash vor allem im Kopf statt. In dem Ratgeber lernen die Leserinnen und Leser 25 Erfolgsregeln kennen, die sie, angepasst an ihren Kreativitätstypen, nutzen können, um selbst in den Flow zu kommen – wo, unter der Dusche oder am Schreibtisch, das bleibt jedem selbst überlassen.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Ein spannendes Buch, das praktische und authentische Einblicke in die Kreativitätsprozesse von erfolgreichen Menschen gibt. Nach dem Lesen hat man direkt Lust, den eigenen, perfekten Rahmen für kreative Prozesse zu erkunden.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-17 14:06:37","moduleId":376983,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704430,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-17 14:07:35","moduleId":376985,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Funky Flywheels: Go-to-Market-Strategien für nachhaltigen Erfolg<\\/b>
Man kann in einem Thema neu, fortgeschritten oder ein Experte sein. Was kommt danach? Man hinterfragt die gängigen Methoden, Standards und Modelle und kommt im besten Fall auf eigene Ideen.
Björn W. Schäfer ist so einer, der bereits über den Dingen steht. Er hat mehr als 100 B2B-Start-ups bei der Skalierung von Pre-Seed bis Series B unterstützt. In seiner Arbeit als Gründer, Vertriebsleiter, Berater, Advisor, Angel-Investor und Podcast-Host ist er in ständigem Austausch mit Kolleg*innen, Pionieren ihres Faches und den „Neuen“ auf dem Markt.
Wissen, Erfahrungen und Learnings: Björn W. Schäfer destilliert daraus seine eigene Herangehensweise und bringt wohl kuratierte Theorien, Frameworks und Best Practices in seinem Buch „Funky Flywheels“ zusammen. „Go-to-Market ist geprägt von Komplexität und ständigem Wandel“, erklärt er. „Es besteht aus Tausenden beweglichen Teilen, die nicht nur fachlich passen, sondern auch im richtigen Moment zusammenwirken müssen.“ Wie in einem Orchester müssen das Tempo, der Takt und das Gefühl stimmen. Wie das gelingt, gibt der Experte in seinem Buch wieder, in dem er eine spannend zu lesende Musik-Analogie nutzt. Für Start-ups in frühen Phasen hält der Ratgeber konkrete Tipps und strategische Anweisungen in Bereichen wie Segmentierung, Pipeline Generation & Management und Segmentdurchdringung bereit.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Ein Muss für frühphasige Start-ups: Weniger Ratgeber und mehr Arbeitsbuch, gibt Björn W. Schäfer in „Funky Flywheels“ ganz praktische strategische Tipps für einen nachhaltigen Erfolg.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-17 14:02:41","moduleId":376980,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":52704482,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-17 14:03:35","moduleId":376981,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Das Team der Besten<\\/b>
Derek Brandt kennt sie alle: sehr große Unternehmen, eher kleine Unternehmen, Stiftungen und Start-ups. Als CEO, Unternehmer und Investor hat er in den vergangenen 25 Jahren die unterschiedlichsten Unternehmungen geführt und ein Gefühl dafür bekommen, was die Voraussetzungen für eine erfolgsversprechende Zusammenarbeit sind – denn die haben sich gewandelt. In seinem Buch „Das Team der Besten“ teilt er seine Learnings und gibt praxisorientierte Impulse für ein gutes Miteinander.
Wert oder Wertung?<\\/b>
2018 verkauften Derek Brandt und seine Partner ihr Unternehmen, das in einem Hinterhof startete, an einen Großkonzern. War die Komplexität in Abstimmungs- und Entscheidungsprozessen bis dahin schon enorm gewesen, wurde es jetzt noch zusätzlich kompliziert. Denn statt einer sinnvollen Neuausrichtung mit den neuen Partnern, angepasst an die neuen Voraussetzungen, fand ein Clash of Cultures statt. „Mir wurde das ,Buch‘ Car Policy überreicht, in dem bis ins letzte Detail beschrieben war, welches Auto mit welcher Ausstattung man in der jeweiligen Funktionsstufe fahren durfte“, erzählt Brandt. „Sogar das Nummernschild, respektive was darauf stehen durfte und was nicht, war vorgeschrieben.“
Ähnlich schockiert war er, als ihm in einer Anstellung der Jahresbonus gekürzt wurde – weil er zu erfolgreich war. Er hatte mit seinem Team alle Jahresziele erreicht und Budget eingespart. Sein Vorgesetzter kürzte ihm daraufhin die Boni. „Er meinte, dass jetzt mein Budget für das nächste Jahr entsprechend vom Controlling reduziert würde“, erinnert sich Brandt. „Dann stünde ihm im nächsten Jahr weniger Gesamtbudget zur Verfügung, was ihn wiederum schlecht dastehen lassen und seine Position in der Leitung schwächen würde.“
Brandt hatte ein Erweckungserlebnis: „In diesem Moment erkannte ich, dass die ganze Diskussion über Ziele und Budgets nichts weiter war als eine Diskussion über das Erreichen eines persönlichen Status und weniger darüber, was diese Zielerreichung der Firma brachte.“
Es anders machen<\\/b>
In seinem Buch gibt er immer wieder solche Einblicke in seine eigenen Erfahrungen und erklärt, welche Schlüsse er daraus zog. So stellte er in seinen späteren Anstellungen klassische Organigramme infrage und testete neue Formen der Zusammenarbeit. „Warum sollte ein Manager bessere Entscheidungen treffen als ein Team von Spezialisten, die sich schon lange mit den jeweiligen Themen beschäftigen und auch die Details dazu kennen?“, fragte er sich beispielsweise und etablierte die Task & Teams-Methode, die Heinz-Walter Große und Bernadette Tillmanns-Estorf in ihrem gleichnamigen Buch vorstellten. Seither finden sich in seinen Teams genau die Mitarbeitenden wieder, die das Ziel des jeweiligen Teamprojekts unterstützen und erreichen wollen. Manchmal beginnt etwas Großes eben auch im Kleinen.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Derek Brandt zeigt an Anekdoten aus seinem 25-jährigen Führungsalltag, wie sich Mindset, Methoden und Haltung in den vergangenen Jahren verändert haben. Aus den neuen Voraussetzungen leitet er seine persönlichen Erfolgsrezepte ab.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-10-17 13:57:03","moduleId":376974,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51786922,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-10-17 13:57:24","moduleId":376975,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Mitarbeitergespräche führen<\\/b>
Stell dir vor, du hast als Führungskraft ein Mitarbeitergespräch zu führen. So weit kein Problem, denkst du. Es ist ein Entwicklungsgespräch mit einer Mitarbeiterin, die schon viele Jahre im Unternehmen ist. Du selbst bist erst seit kurzer Zeit in der Organisation und hast aktuell die Aufgabe, dein Team mit selbstverantwortlichen Arbeiten vertraut zu machen. Im Gespräch beginnst du mit den Dingen, die gut laufen, und fragst sie schließlich nach Dingen, die aus ihrer Sicht nicht gut laufen. Du selbst erlebst die Kollegin als unauffällig und zurückhaltend, es fallen dir keine herausragenden Konflikte auf.
Da platzt es aus ihr heraus: Die Mitarbeiterin fühlt sich aktuell völlig verloren. Sie wartet auf delegierte Aufgaben, nur kommen keine. Sie tut sich schwer damit, sich To-dos selbst herauszugreifen und zu bearbeiten, wenn es keine konkrete Aufgabenbeschreibung gibt. Ups. Und dann erst wird dir bewusst: Die Kollegin ist ein gutes Stück älter als du und gehört einer anderen (Arbeits-)Generation an.
In seinem „Handbuch Mitarbeitergespräche“ bietet der Organisationsberater Thomas Sajdak auch für solche kniffeligen Fälle der Generationskonflikte Leitfäden für eine konstruktive Kommunikation an.
Den Rahmen für jedes Thema schaffen<\\/b>
„Mitarbeitergespräche sind der Ort, an dem Vertrauen aufgebaut, Feedback gegeben und Empathie gezeigt werden kann“, sagt Sajdak, „der Ort, an dem sich also Menschen und damit das Unternehmen entwickeln können.“ Wie man das Beste aus Entwicklungsgesprächen oder auch Gesprächen zu Gehaltserhöhungen, zur Rückkehr nach Krankheit oder zu einem ausstehenden Konflikt herausholt, zeigt er an anhand von Leitfäden.
Damit ist Sajdaks Handbuch ein praktischer Ratgeber, den Führungskräfte passend zum Gesprächsanlass als Vorbereitung hinzuziehen können. Zu den gängigsten Formen von Mitarbeitergesprächen stellt er Varianten vor und führt dann stringent durch die Vorbereitung und Durchführung; zum Schluss jeder Vorstellung gibt es eine Checkliste.
Einen besonderen Teil widmet Thomas Sajdak den Konfliktgesprächen. Hier gibt er Empfehlungen, wie ein gelungenes Mitarbeitergespräch einem drohenden Konflikt vorbeugen oder wie eine bereits eskalierte Situation entschärft werden kann. Sajdak sieht Mitarbeitergespräche als „eines der wichtigsten Instrumente für uns Führungskräfte überhaupt, weil wir allein durch Gespräche Mitarbeiter zum Handeln bewegen können“. Deshalb plädiert er auch dafür, „so oft wie möglich die Gelegenheit zu suchen, mit Mitarbeitern zu reden, auch informell“. Denn nur so können Konflikte, Unstimmigkeiten und Themen wie mit einem Seismografen aufgenommen und dem Ausbruch entgegengewirkt werden.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Das „Handbuch Mitarbeitergespräche“ enthält einen Überblick über alle erdenklichen Formen von Gesprächen, die Führungskräfte mit Mitarbeitenden führen können. Dabei macht Thomas Sajdak die feinen Unterschiede in der Vorbereitung und Durchführung sichtbar, die die Gesprächstypen und ihre Ziele voneinander unterscheiden.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-08-06 13:29:28","moduleId":369584,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51478288,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-08-06 13:29:52","moduleId":369585,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Organisationaler Diskurs: Veränderungen bei der Wurzel packen<\\/b>
Wir wissen schon, was kommt. Wie immer wir das Meeting nennen – Retro, Brainstorming, Kick-off oder Besprechung –, es ist im Endeffekt immer dasselbe: Die Finanzleitung fordert mehr Geld, der Marketer zeigt seine Projekte her, die Personalabteilung wünscht sich mehr Freiraum und der Rest schaut zu, teilt seine Perspektive je nach Situation mit oder schweigt. Zum Schluss gehen alle mit einem To-do aus der Runde – bevor das Spiel bald wieder von vorne beginnt.
„Es wird in Bewertungen gesprochen, ohne die Beobachtung zu benennen, es gibt keine Momente des Schweigens und Probleme werden nicht in der Tiefe betrachtet“, beobachtet Stephanie Borgert, die als Komplexitätsforscherin Organisationen und Teams bei Veränderungen begleitet.
Warum sind Menschen Change-müde?<\\/b>
In ihrem Buch „Gemeinsam denken, wirksam verändern“ zeigt sie auf, wie Change-Prozesse von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind: mit dem Menschen als Feindbild. Mit dem Mitarbeiter, der sich im Transformationsprozess nicht abgeholt fühlte. Der Change-müden Mitarbeiterin. Also der störrischen Belegschaft. Die Ursache sieht sie in der Herangehensweise, die in einem Großteil der Organisationen zu beobachten ist. Transformation wird als Projekt aufgefasst, für das sich alle Bestandteile zusammenkaufen lassen. „Je nachdem, welches Thema die ,Selbstdiagnostik‘ ergeben hat, wird dann etwas zu Changemanagement gebucht“, konstatiert Stephanie Borgert, „Wenn die Leute lernen, wie sie Menschen mitnehmen, Widerständen vorbeugen und mit Kreativität zum Erfolg gelangen, sollte alles in Ordnung sein.“
Die Komplexitätsforscherin fordert: „Lasst die Leute in Ruhe!“ Anstatt zu versuchen, Menschen hinzubiegen, sollten sie dazu eingeladen werden, an der Organisation zu arbeiten, eine veränderte Organisation zu denken. Und dazu stellt Stephanie Borgert das Konzept des Organisationalen Diskurses vor: „Im Organisationalen Diskurs, der in Kleingruppen stattfindet, denken die Teilnehmenden über ihr Denken nach“, erklärt sie, „über Struktur und geltende Normen in der eigenen Organisation, die Routinen ihres Handelns und die kollektiven Bewertungsmuster.“ Dabei ist jeder Teilnehmende dazu ermuntert, seine eigene Perspektive zu verlassen, über scheinbar festzementierte Strukturen nachzudenken: Was wäre, wenn …?
Gemeinsam denken – weniger agieren<\\/b>
So erzählt die Autorin von einem agilen Team, das sie in einer Retro begleitete. Über einige Punkte ging das Team einfach hinweg: Wichtige Projekte ziehen sich über mehrere Wochen? Die Antwort: Das ist immer so, wir müssen einfach die Aufgaben reduzieren. Klappte nur leider bisher nie. Die Anforderungen des Vorstands sind eine Hürde, die immer zusätzliche Arbeit mit sich bringt?
Die Antwort: Ja, das ist immer so. Und schon will das Team weitergehen. Aber warum hier nicht einmal anhalten. Eine Pause machen und auf einer höheren Ebene über die Situation, ihre Systematik und die Ursachen nachdenken? „Sie erzählen von einigen Mustern und Routinen, die stören und trotzdem in jeder Retro wieder Thema sind“, erzählt Stephanie Borgert. „Das Team gesteht sich ein, nicht wirklich gelernt zu haben aus den Rückbetrachtungen.“ In ihrem Ratgeber stellt die Beraterin den vierstufigen Prozess des Organisationalen Diskurses vor, der solchen tiefergehenden Denkprozessen einen Rahmen gibt.
So wird echte Veränderung möglich: indem gemeinsam an der Organisation gearbeitet wird, anstatt an vielen verschiedenen Orten neue Baustellen aufzureißen, die dann nie beendet werden.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Change ist kein Projekt, das sich mit Blick auf den Timetable abarbeiten lässt. Echte Veränderung geht tief und Stephanie Borgert zeigt in ihrem Buch, wie Organisationen mit dem Organisationalen Diskurs diesem Prozess einen professionellen Rahmen geben.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>
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Nach seiner Studienzeit in den USA und Asien ließ sich Werner Katzengruber in Deutschland nieder und arbeitete als Business Coach für eine internationale Unternehmensberatung. Bei seiner Arbeit mit Führungskräften und Top-Manager*innen konnte er etwas beobachten: Nach einiger Zeit wird es immer persönlich. Selbst Top-Performende kommen vom beruflichen Leistungsdruck, dem Führungsverständnis oder Ärger mit dem Team immer auf persönliche Themen wie Kindheitserinnerungen, persönliche Ängste oder Beziehungsprobleme.
„Wenn die Kuppe des Eisbergs geschmolzen ist, dann drängen neue Schichten an die Oberfläche und diese wollen auch bearbeitet werden“, erklärt Werner Katzengruber. „Dann werden aus mehr oder weniger einfachen Aufträgen plötzlich komplexe Herausforderungen, die mit dem ursprünglichen Verständnis von Coaching nicht mehr viel zu tun haben.“ In den vergangenen 30 Jahren entwickelte Werner Katzengruber einen eigenen Ansatz, der dieser Beobachtung Rechnung trägt.
In den Austausch gehen<\\/b>
In seinem gleichnamigen Buch stellt er das „Transaktionale Coaching“ als einen ganzheitlichen Ansatz vor, in dem sowohl intrapsychische als auch interpersonelle Wechselbeziehungen betrachtet und ihre wechselseitigen Auswirkungen auf die unterschiedlichen Lebensbereiche ergründet werden. Das bedeutet in der Praxis: Coach und Klient*in sind sich ebenbürtig und gehen in einen offenen Austausch, in den innere Gedanken und Gefühle wie auch Beziehungen zu anderen Menschen einbezogen werden. Dabei setzen sich Coach und Klient*in kein konkretes Ziel, was das Transaktionale Coaching von vielen anderen Coaching-Ansätzen unterscheidet. Es geht nicht darum, ein aktuelles Problem mithilfe von Tools zu lösen, sondern vielmehr darum, den Ursachen auf den Grund zu gehen.
Das Transaktionale Coaching verbindet dazu unterschiedliche Disziplinen und nutzt das breite psychologische Wissen unterschiedlicher Therapieformen und Erkenntnisse aus der Hirnforschung und beispielsweise der Neurobiologie. Diese Offenheit für Einflüsse aus verschiedenen Disziplinen macht die klare definitorische Abgrenzung schwer.
Hilfreich sind dabei die Grundsätze des Transaktionalen Coachings, die Katzengruber in seinem Fachbuch vorstellt und anhand von Beispieldialogen erlebbar macht. Wer noch tiefer einsteigen möchte, findet mit dem Meta-Modell des Transaktionalen Coachings, einem Exkurs in die Trancearbeit und Einblicken in typische Abwehrmechanismen weiterführende Informationen für die eigene Coaching-Praxis.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
In den Austausch gehen und tief eintauchen: Werner Katzengruber zeigt eindrucksvoll, wie im Transaktionalen Coaching verschiedenste Disziplinen, Perspektiven und Therapieformen zusammenspielen. Ein umfassendes Kompendium für Coaches und Interessierte, die sich eingehend mit dem Ansatz beschäftigen möchten.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-08-06 13:13:22","moduleId":369568,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51744582,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-08-06 13:14:36","moduleId":369569,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Employee Assistance Program: Alles, nur kein Obstkorb<\\/b>
Spätestens als Mitarbeitende während der Corona-Krise die Obstkörbe nach Hause geschickt bekamen, wurde es abstrus. Aber schon vorher konnte man fragen: Auf was zielen solche scheinbaren Benefits ab? Soll ich mich durch das Geschenk von Apfel, Banane und Co. wertgeschätzt fühlen? Oder traut mir mein Arbeitgeber keine gesunde Ernährung zu?
Mitarbeitende wirklich unterstützen<\\/b>
Tatsächlich sind Benefits wie der Tischkicker oder das unternehmenseigene Fitnessstudio in ihrer Wirkung fragwürdig. Karin Esch, Sozialwissenschaftlerin und Geschäftsführerin der awo lifebalance, fragt: „Wozu ein leeres Fitnessstudio heizen und Leasingraten für teure Trainingsgeräte zahlen, wenn Mitarbeitende ein vergleichbares Angebot in ihrer Wohnumgebung für 19,99 Euro im Monat vorfinden?“ In ihrem Buch „Engagierte Mitarbeitende mit EAP“ zeigt sie, wie Mitarbeitende wirkungsvoll und nachhaltig unterstützt werden.
Sie stellt das Konzept der Employee Assistance Programs (EAP) vor, die in den vergangenen Jahren auch in Deutschland immer bekannter geworden sind. Dabei handelt es sich um externe soziale Assistenzprogramme für Mitarbeitende, die ihnen in den verschiedensten Lebenslagen helfen. Denn was sicher ist: Unsere aktuelle Lebenssituation hat Auswirkungen auf unsere Leistung.
Wenn wir uns mit der Pflege der Eltern beschäftigen, keinen Kita-Platz bekommen oder ein Suchtproblem haben, können wir uns weniger gut auf unsere Arbeit konzentrieren. Oder wie es Karin Esch sagt: „Ein Obstkorb betreut keine Kinder und mit Yoga lässt sich nicht jede Lebenskrise bewältigen.“ Verstärkt wird das Problem, wenn der Arbeitgeber jeglichen Support verweigert oder sogar noch Druck ausübt.
Zufriedene Menschen sind gute Mitarbeitende<\\/b>
Viele Arbeitgeber haben bereits erkannt, dass eine andere Herangehensweise zielführender ist. Sie bieten ein individuelles Employee Assistance Program an. Dabei handelt sich um externe Anbieter, die eng mit dem Unternehmen zusammenarbeiten. So haben die Mitarbeitenden einer Supermarkt-Kette – unabhängig von ihrer Position – die Möglichkeit, jederzeit ein Coaching in Anspruch zu nehmen. Gibt es beispielsweise Schwierigkeiten im Team, bietet das EAP dafür ein Coaching an, die Kosten übernimmt das Unternehmen.
Andere EAP unterstützen Arbeitnehmende bei der Suche nach einer Kinderbetreuung. „Gerade in den Ballungszentren wird es nicht immer möglich sein, auf Anhieb eine längerfristig ideale Lösung zu finden“, stellt Esch klar. „Umso wichtiger sind dann Gespräche zwischen den betroffenen Mitarbeitenden, der HR-Abteilung und den EAP-Profis, welche Lösungen sich eventuell zur Überbrückung umsetzen lassen.“
Esch zeigt in ihrem Ratgeber, wie enorm wichtig solche Unterstützungsangebote für die psychologische Sicherheit der Arbeitnehmenden sind: Sie müssen ihre alltäglichen Probleme nicht verstecken – was noch mehr Kraft kostet –, sie haben Ansprechpartner. Wie Unternehmen durch Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden passgenaue EAP-Programme initiieren, zeigt Karin Esch anhand der vier Praxisfelder „Eltern und Kinder“, „Pflege“, „Lebenslagen“ und „Emotionales“; Best Practices zeigen, was bereits jetzt ohne Obstkörbe möglich ist.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Nie wieder Obstkörbe? Mit Employee Assistance Programs unterstützen Organisationen ihre Mitarbeitenden in den verschiedensten Lebenslagen. Wie Unternehmen davon profitieren und wie sie passgenaue Employee Assistance Programs erstellen, erklärt Karin Esch an vielen praktischen Beispielen.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-07-25 12:14:17","moduleId":367745,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51744655,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-07-25 12:14:51","moduleId":367749,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Hopp oder top: Gut verhandeln<\\/b>
Stell dir vor, du hast eine harte Nacht hinter dir. Du hast schlecht geschlafen, es bahnt sich eine Erkältung an. Für das Frühstück bleibt keine Zeit mehr. Auf dem Weg ins Büro bist du in einen Stau geraten und kommst gerade noch rechtzeitig zu einem anstrengenden Mitarbeitergespräch, in dem der Vertriebsleiter eine Gehaltserhöhung fordert.
Und nun stell dir einen anderen Morgen vor. Du hast die Nacht zuvor exzellent geschlafen und zum Frühstück gab es fluffige Pancakes mit Ahornsirup. Du bist rechtzeitig von zu Hause losgefahren und hast in Ruhe einen guten Kaffee im Büro getrunken. Auch an diesem Morgen sitzt der Vertriebsleiter vor dir und fordert eine Gehaltserhöhung.
Nun die Frage: Glaubst du, dass das Resultat der folgenden Verhandlung in beiden Situationen das gleiche wäre?
Sicher nicht. Auch wenn die reinen Fakten immer die gleichen sind, so hängen die Resultate von Verhandlungen doch immer von anderen Faktoren ab. Wenn du den Kopf nicht frei hast, dich nicht gut fühlst – und dich noch über den Stau ärgerst, – hast du wahrscheinlich nicht die Kraft, dich auf dein Gegenüber einzustellen. Du bist nicht voll dabei. Dabei ist das „Verhandeln Gefühlssache“, sagt Martin Heß. „Was den exzellenten Verhandler vom Amateur unterscheidet, ist sein Gespür für die Situation und nicht nur sein explizites Wissen.“
Was passiert während Verhandlungen im Kopf? <\\/b>
In seinem Buch „Gut verhandelt“ zeigt der Diplom-Psychologe und Verhandlungsexperte, wie du inhaltlich und psychologisch gut vorbereitet in eine Verhandlung gehst und im heißen Tanz um Ergebnisse nicht den Kopf verlierst. Denn das ist das Wichtigste: die jeweilige Situation in Echtzeit bestmöglich erfassen, bewerten und darauf reagieren. Mehr geht nicht; „niemand kann in einer echten Verhandlungssituation wirklich wissen, was tatsächlich das Beste wäre, denn die Akteure beeinflussen sich gegenseitig und keiner hat das Geschehen allein unter Kontrolle.“
Für eine gute Basis bereitet Heß im ersten Teil seines Ratgebers die wissenschaftlichen Fakten auf: Wie funktioniert unser Gehirn unter Stress? Was ist ein Kommunikationsmodell? Wie baue ich mir schlüssige Argumente auf? Wie setze ich Emotionen richtig ein, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen? Im zweiten Teil geht es dann in die Praxis, der Psychologe stellt das bekannte Harvard-Konzept für Verhandlungen vor. Aber er legt noch eine Schippe drauf und erläutert auch sein eigenes Phasenmodell des Verhandelns, das Ideen und Tipps zur Vorbereitung bis zur finalen Vereinbarung bereithält.
„Eine Verhandlung erzeugt Komplexität, wird häufig eigendynamisch und oft auch chaotisch“, sagt Heß. „Zu jedem Tipp, zu jedem taktischen oder strategischen Vorschlag im Bereich menschlicher Interaktionen, Wechselwirkungen und Spiele, wie es Verhandlungen sind, lassen sich deshalb in der Praxis beliebig viele Gegenbeispiele für Situationen finden, in denen eben auch das Gegenteil dessen wahr ist, was ein Ratschlag propagiert.“
Situationen richtig erfassen<\\/b>
So hatte sich der Vertriebsleiter vor seinem Mitarbeitergespräch vielleicht Horrorszenarien ausgemalt, wie eine Führungskraft, die ihn zu seinen Gehaltsvorstellungen auslacht oder vor Ärger sogar einen roten Kopf bekommt.
Die Realität war dann aber ein sehr müde wirkender Vorgesetzter, der ebenso müde abwinkte. Oder eine äußerst gut gelaunte Chefin, die ihn zu seinen Beweggründen befragte und ernst nahm. Deshalb schult Martin Heß die Lesenden dazu, die Situation richtig einzuschätzen und in dem Moment taktisch zu nutzen. Wenn du es fühlst, ist das Spiel schon halb gewonnen.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Martin Heß lässt die Leserinnen und Leser „fühlen“, wie erfolgreiches Verhandeln funktioniert. Denn auf eine schnelle Auffassungsgabe und ein empathisches Zugehen auf das Gegenüber kommt es hauptsächlich an. Wie das funktioniert, zeigt der Diplom-Psychologe und Verhandlungsexperte anhand von wissenschaftlichen Fakten und cleveren Taktiken.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-07-25 12:02:57","moduleId":367725,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51839248,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-07-25 12:03:57","moduleId":367728,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Menschlich und wirksam führen<\\/b>
Stefan Merath ist seit 30 Jahren Unternehmer und arbeitet seit 20 Jahren als Coach. Sein Wissen gibt er nicht nur in seinen Coachings und Vorträgen weiter, sondern auch in Büchern, die es regelmäßig auf die Bestsellerlisten schaffen. Den aktuellen Titel „Die Schwarzgurt-Unternehmer“ bezeichnet er selbst als sein bestes und wichtigstes Buch. Darin liefert der Experte die Essenz seines Wissens ab.
Von Zielen, Strategien und Flow<\\/b>
Die Lesenden begleiten Jan auf dem Weg zu einem Unternehmertum, das sich von alltäglichen äußeren Zwängen befreit, einem Entwicklungspfad folgt und ein Team und seine Mitarbeitenden begeistert.
In Gesprächen mit den anderen Protagonisten entwickelt er ein Verständnis dafür, warum Ziele lediglich einen begrenzten Nutzen haben und worauf es beim Aufbau von Gewohnheiten ankommt.
Die Leserinnen und Leser erleben ihn beim Entwickeln einer Strategie, begleiten ihn in Workshops und bei der Zusammenstellung eines Teams. Bis zu dem schönen Moment, wenn alle gemeinsam im „Flow“ sind.
Das Buch bietet einen hohen Nutzwert: Viele Schaubilder verdeutlichen den Inhalt, wichtige Kernaussagen sind noch einmal hervorgehoben.
Der Nutzen hätte vermutlich nicht darunter gelitten, wenn auf die Form des „Storytelling“ verzichtet worden wäre. Musste es wirklich ein „Roman“ sein? Denn so schleppt das Buch naturgemäß auch eine Menge sprachlichen Ballast mit sich herum.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> Es gehört zur Überzeugung von Stefan Merath, dass sich „Flow“ und die Haltung eines menschlichen und wirksamen Unternehmertuns nicht von allein einstellen oder die Lektüre eines einzigen Buchs genügen. Nein, das will trainiert und geübt werden. Dieses Werk liefert Impulse und Anregungen.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>
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Fredmund Malik muss an dieser Stelle wohl nicht mehr vorgestellt werden. Schließlich prägt er die Managementlehre seit mehr als drei Jahrzehnten. Seit 1993 versorgt der Autor seine Leser:innen in Form eines Newsletters mit Einsichten und Meinungen rund um das Thema Management. Das aktuelle Buch, das bei Campus erschienen ist, versammelt eine Auswahl der besten Ausgaben.
Wie es im Vorwort heißt, verfolgt das Buch das Ziel, den Leser:innen Antworten auf aktuelle Fragen in den Zeiten von Verunsicherung und Krisen zu liefern. So auch der Untertitel: Es handelt sich um einen Erste-Hilfe-Kasten für Führungskräfte.
Fragen, die den Schlaf kosten können<\\/b>
Der Stoff des Buches ist in fünf Kapitel gegliedert, deren Überschriften positiv formuliert sind, aber klar die Bereiche benennen, die einer Führungskraft schon einmal den Schlaf rauben können, wenn sich denn Zweifel einstellen.
Konzentriere ich mich noch auf das Wesentliche? Wie erkenne ich es? Befinde ich mich an einem „toten Punkt“? Genau zu solchen Fragen liefert das Buch in Form der kurzen und prägnant geschriebenen Beiträge das notwendige Rüstzeug, um wieder auf den richtigen Pfad zurückzukehren.
Es geht in den Kapiteln also um:
- Fokussierung,<\\/li>
- Grenzen erreichen und überwinden,<\\/li>
- Führung allgemein, was als „Freude am Funktionieren“ beschrieben wird und nicht nur das Zusammenspiel in Teams und Mitarbeitenden umfasst, sondern auch die persönliche Arbeitsmethodik betrifft,<\\/li>
- Motivation durch eigenes Denken und Sinnfindung und schließlich<\\/li>
- sich in schwierigen Zeiten und unsicherem Gefilde zu orientieren und Wege zu finden.<\\/li><\\/ul>
Management in a Nutshell<\\/b>
Im Englischen gibt es die wunderbare Wendung „in a Nutshell“. Werken mit dieser Zuschreibung ist es gelungen, die reine Essenz zu einem Thema zu liefern. Und genau das hat Fredmund Malik mit der Auswahl dieser Texte erreicht. Ob es darum geht, eigene Zweifel zu heilen oder das eigene Verhalten zu überprüfen respektive neu zu kalibrieren: Das lesenswerte Buch wird Hilfe leisten.
Management-Journal-Fazit:<\\/b> Anregend, leicht lesbar und auf den Punkt. „Was lässt Sie nachts nicht schlafen“ löst das Versprechen ein und liefert die Essentials für den Führungsalltag.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>
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Klimaneutral, klimapositiv, klimafreundlich: Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind die Themen, die Organisationen aktuell am stärksten beschäftigen. Schon bald gilt die Green Claims Directive, sodass Unternehmen ihre Produkte nicht mehr ohne Weiteres als „klimaneutral“ oder „klimapositiv“ bewerben dürfen. Bereits jetzt gibt es bei Konsumenten ein stärkeres Bewusstsein für diese Begriffe und sie fragen zu Recht: Wie klimafreundlich ist das Produkt wirklich?
Das Thema Klimaschutz ist jedoch mehr als ein Marketing-Buzzword. Aktuell werden Leitlinien und Gesetze auf den Weg gebracht, um die europäische Wirtschaft nachhaltig zu gestalten. Denn das ist ein Muss, um das Erreichen der Klimaziele überhaupt in greifbare Nähe zu bringen. Aber was bedeutet es, die Wirtschaft nachhaltig zu gestalten? Was bedeutet es für ein Unternehmen, klimaneutral zu produzieren? Benedict Probst und Marian Krüger stellen in ihrem Buch „Race to Zero“ Optionen zu mehr Klimaneutralität in Organisationen vor und bieten einen guten Ein- und Überblick in den Begriffsdschungel.
Ausgleichen reicht nicht aus<\\/b>
In den vergangenen Jahren hat sich ein lukrativer Kompensationsmarkt etabliert. Zu oft war und ist dabei immer noch die Idee: Wenn du unser Produkt kaufst, forsten wir irgendwo einen Wald auf oder pflanzen einen Baum. Einigen Anbietern solcher Kompensationsprodukte konnte Zertifikatsschwindel nachgewiesen werden, denn wer überprüft schon, ob der Baum im Regenwald wirklich gepflanzt wurde?
Und auch bei vertrauenswürdigen Zertifikaten bleibt ein Fakt: Die CO2-Emmissionen sind beim Produzieren des Produkts bereits angefallen. Punkt – und dort bleiben sie viele, viele Menschenleben lang. Denn um diese Emissionen durch Aufforstung ausgleichen zu können, bräuchte es eine Menge Holz. Trotzdem gilt heute: Wenn in einem Unternehmen CO2-Emmissionen entstehen und durch Maßnahmen wie Aufforstung rein rechnerisch komplett ausgeglichen werden, ist das Unternehmen klimaneutral. Aber das reicht eben nicht.
Wie erreichen wir Nettonull?<\\/b>
Es sind bereits heute zu viele Emissionen in der Atmosphäre. Und auch wenn wir noch so gut wirtschaften, produzieren wir immer CO2., so dass Rest-Emissionen unvermeidbar sind. Klimaneutralität ist also ein wichtiger Zwischenschritt, aber das Ziel sollte die Nettonull sein. Diese erreichen Unternehmen durch das Einsparen aller vermeidbaren Emissionen und durch das aktive Entnehmen von CO2 aus der Atmosphäre. Wie Organisationen jetzt loslaufen, um dieses Ziel zu erreichen, zeigen Benedict Probst, Umweltökonom an der ETH Zürich und Universität Cambridge, und Marian Krüger, Gründer und Leiter von remove, einer Organisation zur Unterstützung europäischer Carbon Removal Start-ups.
„Wir stehen an der Schwelle zur nächsten industriellen Revolution. Dafür wird es nicht nur ein paar ,grüne‘ Firmen geben müssen, sondern die gesamte Volkswirtschaft muss neu ausgerichtet werden“, so die beiden Autoren. In ihrem Ratgeber zeigen sie, wie wichtig natürliche Entfernungsmethoden wie die regenerative Landwirtschaft, das Reaktivieren von Mooren oder die Aufforstung sind. Da wir zu spät losgelaufen sind, fehlt uns aber die Zeit, die die Natur zur Regenerierung und dem Abbau der Emissionen benötigen würde. Deshalb sind aktuell technische Lösungen zur Speicherung und Abscheidung von Kohlenstoff in der Entwicklung. Benedict Probst und Marian Krüger stellen verschiedene Lösungen vor und zeigen, welches Potenzial sie haben – wenn sie klug eingesetzt werden.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Ein spannender Einblick in die technischen Innovationen zur CO2-Speicherung, die aktuell in der Entwicklung sind. Benedict Probst und Marian Krüger schaffen es, diese Technologien verständlich darzustellen, und geben Organisationen wichtige Informationen für nachhaltige Entscheidungen mit auf den Weg.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-07-02 14:03:14","moduleId":365284,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51839090,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-07-02 14:04:11","moduleId":365285,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Von China lernen<\\/b>
Der Kenner Fabian Hänle entführt in „Wirtschaftserwachen“ die Leserinnen und Leser nach China. Er hat dort zehn Jahre die deutsche Tochter eines Unternehmens aufgebaut und sich auch die Sprache angeeignet. Dieser Mann weiß also, worüber er schreibt.
Die Wirtschaftsmacht Chinas wird anlässlich der Fußball-Europameisterschaft deutlich. Gleich drei der Hauptsponsoren des Turniers sind chinesische Unternehmen. Eine regelrechte Demonstration der Stärke. „Seht her, wir haben das Geld, um so teures Marketing bezahlen zu können“.
Doch anders, als es die Werbebanner während der EM vielleicht suggerieren: Es sind nicht die großen chinesischen Konzerne, die den Motor der chinesischen Wirtschaft antreiben. Wie Fabian Hänle schreibt, stammen zwei Drittel der chinesischen Exporte aus dem Mittelstand. Die aufstrebende Mittelschicht und mittelständische Unternehmen sind es, die in den vergangenen Jahren zum Aufstieg des Landes beigetragen haben. Und das mit überragendem Erfolg. Inzwischen ist das vom Staatskapitalismus geprägte Land in 37 von 44 Schlüsseltechnologien führend.
Einblicke in Mentalität, Ziele und Visionen<\\/b>
Der erste Teil des Buchs liefert fundierte Einblicke in die Mentalität des chinesischen Mittelstands. Es geht um die im Land herrschende Kultur, die Visionen für China und seine Wirtschaft. Ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Titeln am Markt, die sich mit der Weltmacht China beschäftigen, aber sich entweder auf Politik oder die Darstellung schillernder Persönlichkeiten und bekannter Konzerne beschränken.
Die überaus lebendige Darstellung gewinnt durch die vielen Porträts chinesischer Mittelständler.
Was Deutschland lernen kann<\\/b>
Es geht dem Autor nicht allein darum, den chinesischen Mittelstand zu porträtieren. Wobei allein die Einsichten, die das Buch in dieser Hinsicht liefert, es schon lesenswert machen. Im zweiten Teil richtet Hänle den Blick auf die Konsequenzen für Deutschland. Wo liegt unser Land zurück? Wie gelingt es, zur Wirtschaftsmacht China wieder aufzuschließen und ins Geschäft zu kommen?
Hänle nennt in seiner Analyse die Dinge beim Namen, die aus seiner Sicht in Deutschland den Mittelstand behindern und problematisch sind. Diese stellt er der Lage in China gegenüber und räumt dabei auch gleich mit einer Reihe von Klischees auf. In Form vieler Interviews und Beispielen liefert er Strategien zum Umgang mit chinesischen Unternehmen und liefert unzählige Tipps, um China und seine Einwohner besser zu verstehen.
Unser Fazit<\\/b>
Aus der Masse der Literatur zu China und dessen Wirtschaft sticht dieser Titel wohltuend heraus. Die langjährigen Erfahrungen des Autors und seine Nähe zum Land sind spürbar. Ein wichtiges Buch, um die Champions von morgen zu erkennen. Und zu erfahren, welche Wirkungen sie auf Deutschland haben werden.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-07-02 13:56:17","moduleId":365273,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51626076,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-07-02 13:56:50","moduleId":365274,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Wieder Lust an Leistung gewinnen<\\/b>
Sind die zahlreichen Vergünstigungen, Prämien und Belohnungen, die zahlreiche Unternehmen für ihre Mitarbeitenden aufbieten, ein Zeichen der Wertschätzung für die geleistete Arbeit? Oder doch eher eine Prämie dafür, dass die Menschen überhaupt am Arbeitsplatz erschienen sind? Denn wie Ingo Hamm in der Einleitung von „Lust auf Leistung“ feststellt, stimmt in der Arbeitswelt aktuell etwas nicht.
4-Tage-Woche, Burn-outs, Unzufriedenheit<\\/b>
Seit einigen Jahren überbieten sich Unternehmen in dem „War for Talents“ regelrecht darin, attraktiv für potenzielle Beschäftigte zu sein. Sabbaticals, Homeoffice, kostenlose Mitgliedschaften in Fitnessstudios oder Jobtickets sind heute fast schon Standard.
Gleichzeitig nehmen aber die Stimmen nicht ab, die fordern, weniger zu arbeiten, noch stärker auf eine Work-Life-Balance (was auch immer darunter verstanden wird) zu achten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fühlen sich, wird aktuellen Umfragen geglaubt, überfordert, ausgebrannt, demotiviert. Wollen wir vielleicht alle gar nicht mehr arbeiten?
Wieder Spaß am Tun entdecken<\\/b>
Der Wirtschaftspsychologe Ingo Hamm hat ein kluges und tiefgreifendes Buch geschrieben. Das sei bereits verraten. Ihm geht es darum, seinen Leserinnen und Lesern wieder den Spaß an der Arbeit und der eigenen Leistung zu vermitteln. Ausführlich listet er auf, was uns antreibt, was uns bremst. Es geht darum, wie wir mit Rückschlägen umgehen oder nach Erfolgen suchen, statt Misserfolgen aus dem Weg zu gehen.
Die Suche und die Wiederentdeckung der eigenen Motivation allein wird indes nicht genügen. Zusätzlich muss auch die jeweilige Organisation das Umfeld bieten, das es den Mitarbeitenden erlaubt, sich zu entfalten. Und das bedingt eben deutlich mehr als jede Menge Corporate Benefits. Deswegen bezieht Hamm auch in seinem Buch stets Personalbereich und Führungskräfte ein und liefert Hinweise und Tipps zur Schaffung einer passenden Umgebung.
Fazit:<\\/b>
Wer schnelle Antworten für ein doch komplexes Problem sucht, das viele Jahre gebraucht hat, um sich aufzubauen, wird allerdings enttäuscht sein. Über 270 Seiten benötigt Ingo Hamm für sein Thema. Die sind aber alle lesenswert.
Stephan Lamprecht, management-journal.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-07-02 13:12:05","moduleId":365253,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51690309,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-07-02 13:19:15","moduleId":365254,"content":"{\"attributes\":{\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Ist mein Job sinnvoll?<\\/b>
Kurz vor dem herbeigesehnten Urlaub drehst du noch einmal richtig auf. Du machst Überstunden, um dieses eine Ziel zu erreichen: den leeren Schreibtisch. Du möchtest wortwörtlich reinen Tisch machen, um optimal und bestens gelaunt in die Ferien zu starten. Nicht immer erreichst du dieses Ziel. Aber eines ist sicher: Wenn du wieder zurück am Arbeitsplatz bist, dann wird es neue Aufgaben geben. Es nimmt nie ein Ende. Kennst du diesen Moment? Dann fühlst du dich manchmal vielleicht wie Sisyphos, der einen schweren Felsbrocken auf ewig einen Berg hinaufrollen muss – um kurz vorm Ende zu scheitern und wieder von vorne beginnen zu müssen.
Studien und Umfragen zeigen immer wieder, dass Menschen in ihrem Leben und Arbeiten Sinn suchen. Und sie zeigen auch, dass viele Arbeitnehmende resigniert haben, Dienst nach Vorschrift machen und sich darüber hinaus nicht engagieren. Sie sehen sich in der ewigen Tretmühle gefangen, die Arbeit ist quasi sinnentleert. Wenn es dir im Beruf oder auch Privatleben genauso geht, dann ist es vielleicht Zeit für einen Perspektivwechsel. Martin Schwemmle und Klaudia Thal führen in ihrem Buch „Sinnovate Your Life“ durch einen fünfteiligen Prozess, mit dem wir (wieder) Sinn in unser Leben und Arbeiten bringen können.
Das Leben neu ausrichten<\\/b>
Dabei ist Sinn nicht mit Glück zu verwechseln. Während Glück oft nur ein kurzes, aufputschendes Gefühl ist, ziehen sich Haltung und Handeln mit Sinn durch unser Leben. Dann ist es nicht immer einfach, aber alle unsere Entscheidungen basieren auf unseren Werten und Glaubenssätzen. Die Ordensschwester Mutter Teresa widmete ihr Leben den Armen, Obdachlosen, Kranken und Sterbenden – das war kein leichtes Leben, aber ein enorm erfüllendes und sinnvolles.
„Ein Leben mit mehr Sinn ist eine Entscheidung und eine lebenslange Aufgabe“, fassen es die beiden Autoren zusammen. Und manchmal geht uns eben dieser Sinn verloren, sei es durch persönliche Krisen oder wenn wir in eine neue Lebensphase gehen. Vielleicht erfüllte uns unser Job früher mit Sinn, denn er finanzierte das Leben einer jungen Familie. Sind die Kinder aus dem Haus, kann dieser Grund wegfallen und wir fragen uns: War es das jetzt oder kommt da noch etwas?
Oder wir gehören zur Gruppe der „People Pleaser“, also zu Menschen, die es immer erst den anderen recht machen möchten. Dann haben wir uns vielleicht für den klassischen Ausbildungsberuf entschieden, weil die Familie ein sicheres Einkommen für uns vorgesehen hat. Mit steigendem Alter und mehr Lebenserfahrung hinterfragen wir solche Entscheidungen oftmals und gehen auf die Suche nach unserem eigenen Sinn. Und genau dabei hilft die Sinnovation®-Methode von Martin Schwemmle und Klaudia Thal.
Sinnsuche mit System<\\/b>
In fünf Schritten erkunden wir anhand von Übungen unseren persönlichen Wertekompass und unser Sinnerleben, um dann schnell ins Machen zu kommen. Dabei verknüpfen der Innovationsforscher und die systemische Coachin Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft, der Positiven Psychologie und der empirischen Sinnforschung mit systemischem Coaching und agilen und kreativen Innovationsmethoden wie Design Thinking und Prototyping.
Die Leserinnen und Leser bestimmen dabei das Tempo selbst: Niemand erwartet von ihnen, dass sie den Job hinschmeißen, um im Ausland Pandas zu retten. Vielmehr geht es darum, das konkrete Erleben im Alltag abzuklopfen, um herauszufinden, wo wir mehr und wo wir weniger tiefe, sinnvolle Erfahrungen machen. Oftmals lässt sich dann bereits mit feinsten Justierungen viel erreichen – oder man wagt doch die große Veränderung. Erlaubt ist alles, was Sinn macht.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
In einem spannenden Mix aus wissenschaftlichen Fakten und Innovationsmethoden wie Design Thinking und Prototyping geht die Leserin oder der Leser auf Sinnsuche: Was treibt mich wirklich an und erfüllt mich? Martin Schwemmle und Klaudia Thal kommen hier ohne einen spirituellen Überbau oder eine Fokussierung auf Innovation-Business-Sprech aus, was dieses Buch zu einem lehrreichen und angenehm leichten Praxisratgeber macht.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}},\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-07-02 13:03:48","moduleId":365245,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51690376,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-07-02 13:04:12","moduleId":365246,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"Kunden kennenlernen: 7 Ausreden und 7 Lösungen<\\/b>
Es ist immer schön, wenn Kunden mit einem Produkt zufrieden sind. Nur was Führungskräfte und das obere Management aus der Kundenzufriedenheit folgern, kann verheerend sein. Existenziell bedrohlich kann es nämlich werden, wenn aus einer positiven Kundenmeinung der Schluss gezogen wird, das Produkt könne in Serie gehen.
Dieses Szenario ist ein Fallbeispiel, das uns Ingrid Gerstbach in ihrem Buch „Die 7 Ausreden der Unternehmen“ vorstellt. Sie berichtet von einem IT-Unternehmen, das für einen Kunden eine Software entwickelte und darauf ein positives Feedback erhielt. Plötzlich hatten alle Verantwortlichen Dollarzeichen in den Augen und setzten sich das Ziel, die Software offensiv zu vertreiben.
Ein paar Anpassungen und einen intensiven Marketingprozess später das Resultat: „Der Erfolg blieb aus“, resümiert sie. Das Unternehmen zweifelte aber nicht am Produkt, sondern war der Meinung, es brauche nur noch die passende Strategie. Und dafür sollte Ingrid Gerstbach in einem Design-Thinking-Workshop die passenden Lösungen erarbeiten. Doch das Problem, so die Expertin, lag ganz woanders.
Was will eigentlich der Kunde?<\\/b>
Das Unternehmen hatte nämlich an keiner Stelle seinen Kundenstamm befragt: Benötigt ihr das Produkt? Was muss es bieten? Wo setzt ihr es ein? „Nicht mit dem Kunden zu reden, ist der größte Fehler, den ein Unternehmen überhaupt machen kann“, weiß Ingrid Gerstbach. „Viele Unternehmen sind so verstrickt in ihre eigenen Annahmen und ihr Wissen, dass sie aufhören zu kommunizieren, weil sie davon ausgehen, dass der Kunde bereits weiß, was gemeint ist.
Die Kluft weitet sich aus, sodass es den Unternehmen mit der Zeit immer schwerer fällt, sich in die Lage des Kunden hineinzuversetzen.“ Sie nennt dieses Phänomen den „Fluch des Wissens“. In ihrem Buch stellt sie sieben Ausreden vor, die Unternehmen hervorbringen, wenn es darum geht, bloß nicht in Kontakt mit dem Kunden treten zu müssen.
Der Kunde? Wer ist das eigentlich?<\\/b>
In der Tat – und das ist ein Paradox – scheuen sich viele Unternehmen vor der direkten Kommunikation mit Kunden, obwohl sie doch das Herzstück einer jeden Organisation sind. Nur wer weiß, was Kunden sich wünschen und was sie benötigen, kann passgenaue Angebote entwickeln.
Ingrid Gerstbach analysiert die sieben häufigsten Ausreden, die sie aus ihrer eigenen Beratungspraxis kennt, und bietet Tipps, wie Führungskräfte in Organisationen sich selbst prüfen: Nutzen wir diese Ausrede? Wissen wir wirklich alles über unsere Kunden? Haben wir tatsächlich keine Zeit für Kundenbefragungen? Reichen uns die Ergebnisse der Marktforschung? Dazu gibt es Techniken und Impulse, wie Organisationen in eine andere Haltung kommen und den Kunden als das wertschätzen, was er ist: als Dreh- und Angelpunkt eines erfolgreichen Unternehmens.
Roter-Reiter-Fazit<\\/b>
Die Design-Thinking-Expertin Ingrid Gerstbach gibt spannende Einblicke in Unternehmen, die sich davor scheuen, ihre Kunden wirklich kennenzulernen. Anhand ihrer Ausreden und Vorbehalte arbeitet sie heraus, wie auch solche Organisationen ins Machen kommen und den wirklichen Schatz heben: ihre Kunden.
Christiane Kürschner, roter-reiter.de<\\/i>\",\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"ARTICLE_FEATURE","moduleType":"mod_article_feature","modifiedAt":"2024-07-02 12:55:17","moduleId":365233,"content":"{\"attributes\":{\"slides\":{\"typeDef\":{\"type\":\"slides\"},\"value\":{\"0\":{\"type\":\"mod_single_article_teaser\",\"attributes\":{\"article\":{\"typeDef\":{\"type\":\"article\"},\"value\":51696696,\"changedValue\":{\"blurb\":\"\"}}}}},\"changedValue\":{}}}}"},{"cmsModuleType":"HEADLINE_TEXT","moduleType":"mod_headline_text","modifiedAt":"2024-07-02 12:55:55","moduleId":365234,"content":"{\"attributes\":{\"headlineText\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text-line\"},\"value\":\"Besprechung\",\"changedValue\":{}},\"text\":{\"typeDef\":{\"type\":\"text\"},\"value\":\"New Work fußt auf der Annahme, dass wir uns alle offen und emphatisch begegnen. Die Vision: Endlich mit dem ganzen Wesen, der authentischen Persönlichkeit wirken. New Work – eine Bubble, wie eine große, liebevolle Familie. Und dann kommt die Realität.
Der Nörgler hat keine New-Work-Vision!<\\/b>
Nicht alle Arbeitnehmenden finden Scrum fantastisch und begrüßen die anstehenden Trainings. Für nicht für jede Unternehmerin ist das Glas halb voll, und sie findet immer etwas zum Kritisieren. Und dann ist da noch die Person, die so reizoffen für Optionen ist, dass sie praktisch keine geradlinige Entscheidung treffen kann, denn: Hätte, hätte, Fahrradkette.
Nun kommt die Führungskraft als Visionär um die Ecke und beherzigt alle Ratschläge, die es für Leader als Changemaker gibt: auf die Menschen zugehen, authentisch und emphatisch sein, als Vorbild inspirieren. Aber: Nicht jede Person möchte sich inspirieren lassen. Es gibt die Pessimistinnen, die Arbeitsverweigerer, die „Ab 1 macht jeder seins“-Arbeitgeber. Und hier enden viele Leadership-Visionen. Was also tun? Wie lassen sich Menschen führen, die man nicht mag?
Mit Visionen lässt sich nicht immer führen<\\/b>